Bei der Suche nach Fachkräften gilt: “Neue Medien, neue Möglichkeiten”

Bei der Suche nach Fachkräften gilt: “Neue Medien, neue Möglichkeiten”
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Fachkräftemangel wird für viele Firmen zu einem bedrohlichen Problem. Aufträge bleiben liegen. Kunden müssen vertröstet werden. Das schafft Frust auf beiden Seiten. Umso wichtiger wird das Thema Mitarbeitergewinnung. „Unternehmen haben sich in der Vergangenheit sehr stark auf Prozess- und Gewinnoptimierung ausgerichtet. Heute müssen Sie ihr Team in den Fokus rücken, und das fällt vielen, gerade kleinen und mittelständigen Unternehmen schwer“, erklärt der Bocholter Unternehmensberater Stefan Geukes.

Hinzu kommt eine meist nur zaghafte Nutzung neuer Medien und Möglichkeiten. Aber es geht auch anders. „Wir zum Beispiel haben sehr gute Erfahrungen mit dem Jobportal von Made in Bocholt gemacht. Nachdem Printanzeigen keine Resonanz gezeigt haben, waren wir begeistert davon, wie viele gute Online-Bewerbungen innerhalb kürzester Zeit bei uns eingegangen sind. Ab jetzt ist das fester Bestandteil unserer Personalgewinnung“, berichtet Simone Zingel, Vorstandsreferentin des Caritasverbandes für das Dekanat Bocholt e.V.

Fachkräfte vertrauen Fachkräften

Ganz wichtig sind nach Ansicht von Stefan Geukes die richtigen Inhalte. „In Stellenanzeigen gehört nur das Nötigste rein und vor allem kein Wischiwaschi. Sie müssen ansprechend sein. Vor allem erreichen Veröffentlichungen die Zielgruppe nur da, wo sie sie auch lesen. Deshalb gehören das Internet, soziale Netzwerke, aber auch Veranstaltungen zu den wichtigsten Akquiseinstrumenten“, so der Bocholter. 

Gewonnen hat, wer seine eigenen Mitarbeiter für sich sprechen lässt.  Zitate der Belegschaft sind oft glaubwürdiger als Hochglanz- Firmendarstellungen. „Eine professionelle Mitarbeiter- oder Karriereseite im Onlineauftritt zieht außerdem Fachkräfte magnetisch an, da Bewerber sich als erstes im Internet erkundigen und dort nachlesen, was über das Unternehmen geschrieben steht. Dann erst treffen viele eine Entscheidung, ob sie sich dort überhaupt bewerben. Eine Internetseite mit realistischen Kommentaren von Mitarbeitenden ist Gold wert“, empfiehlt Geukes.

Auch sollte das Bewerbungsverfahren selbst online möglich und barrierefrei sein. „Potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten handeln nicht selten schnell und spontan. Deshalb sollte der Kontakt zum Unternehmen per Email oder Handyanruf nur einen Klick weit entfernt sein. Entsprechend wichtig ist es, Stellenangebote  smartphonetauglich aufzubereiten“, ergänzt Berthold Blesenkemper von Made in Bocholt. Er erstellt dafür im neuen Jobportal so genannte Landingpages, die schnell geladen werden und so ein niedrigere Absprungrate garantieren. Oft reiche ein simpler Erstkontakt aus. Alles weitere könne mit den Bewerberinnen und Bewerbern später besprochen und vereinbart werden.

Hinweis: Made in Bocholt wird sich in den kommenden Wochen im Rahmen einer Serie intensiv mit dem Thema Mitarbeiter- und Fachkräftegewinnung beschäftigen.

Kontakt:
Berthold Blesenkemper
Made in Bocholt
Tel.: 02871/9957700
Fax: 02871/9957701
E-Mail: info@madeinbocholt.de