ACHTUNG APRILSCHERZ: Rathausbaustelle soll nicht unter Denkmalschutz gestellt werden



Wie die meisten User wohl bemerkt haben, handelt es sich beim nachfolgenden Bericht um einen Aprilscherz. Wir werden ihn in einer paar Tagen löschen und aus dem Verzeichnis von Google entfernen lassen.

Von BERTHOLD BLESENKEMPER
Neun Monate nach der Trennung von dem Kölner Büro Böhm schreibt die Stadtverwaltung die Architektenstelle für die Rathaussanierung jetzt neu aus. So lange hat sie nach eigenen Angaben für die Vorbereitungen gebraucht. Weil davon auszugehen ist, dass der neue Planer sich zunächst einarbeiten muss, ehe er beginnen kann, die Ausschreibungen für die Sanierungsarbeiten zu erstellen, ist mit weiteren, erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Ein Indiz dafür ist der temporäre Rückbau der Baustelle. Der Kran und die Bürocontainer sollen erst einmal an den Verleiher zurückgegeben werden, um Geld zu sparen. Das wiederum hat die Gegner der millionenteuren Rathaussanierung auf den Plan gerufen. Nach einem vorerst gescheiterten Bürgerbegehren haben sie jetzt hinzer dem Rücken der Stadtverodnetenversammlung bei den Denkmalbehörden in Münster beantragt, die Baustelle unter Schutz zu stellen.

Nach Meinung der Initiatoren muss eine Veränderung des Geländes am Berliner Platz wegen dessen gesamtarchitektonischer Innovation, wegen des kulturellen Einflusses und der lokalpolitisch und deshlab gesellschaftlichen historischen Bedeutung abgewendet werden. Es sei ein einzigartiges Beispiel für zeitgenössische Sanierungstechnik und Designkonzepte, die für zukünftige Generationen von Interesse seien, heißt es zur Begründung. Darüber hinaus könnte das Baugelände eine wichtige Rolle in der Geschichte der Stadt spielen und somit als kulturelles Erbe geschützt werden.

Gleichzeitig beantragen die Initiatoren, aus naturschutzrechtlichen Gründen eine sofortige Veränderungssperre über das Baustellengelände zu verhängen. Zur Begründung heißt es, die Natur habe sich inzwischen längst einen Teil des Geländes zurückerorbert. So seien seltene Moose über das dort lagernde Baumaterial gewuchert. Im Dachüberstand eines Bürocontainer habe sich die vom Aussterben bedrohte Mopsfledermaus niedergelassen. Zudem sei an einer Stelle nahe der Aa der im Westmünsterland nur selten zu findende ostsiamesische Ochsenfrosch gesichtet worden.

  1. Bei wem haben die Spinner denn die Unterschutzstellung der Baustelle angeregt? Bestimmt nicht bei der Unteren Denkmalsbehörde der Stadt, die jetzt im Gigaset-Gebäude angessiedelt ist. Und, was ist an einer Baustelle so denkmalswürdig? Die wollen doch nur die Behörden vera…….n!

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