Bocholter Geschäfte dürfen bis 3. Januar fünf Sonntage öffnen

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Laut Coronaschutzverordnung NRW vom 30. September 2020 (in der Fassung vom 30.10.20) dürfen an den Wochenenden vor und nach Weihnachten Verkaufsstellen des Einzelhandels ausnahmsweise zur Entzerrung des Einkaufsgeschehens am 29. November 2020, 6., 13. und 20. Dezember 2020 sowie am 3. Januar 2021 ihre Geschäfte auch sonntags im Zeitraum zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr öffnen. Der 27. Dezember ist ausdrücklich nicht erlaubt. Die Verordnung sieht vor, dass Geschäfte in ganz NRW ohne weitere Regelungsnotwendigkeit zu den genannten Zeiten geöffnet werden dürfen und das ohne besonderen Anlassbezug, das heißt – anders als die Regelungen es bislang vorgesehen haben – auch ohne Event. In diesem von der Covid-19-Pandemie geprägten Jahr bieten Sonntagsöffnungen dem stationären Einzelhandel die Möglichkeit, dass wirtschaftlich enorm wichtige Weihnachtsgeschäft infektionsschutzkonform zu gestalten.

Auch in Bocholt ist es somit – Stand heute – jedem Geschäft erlaubt an den genannten Sonntagen zusätzlich zu öffnen. Die Werbegemeinschaft, die Straßengemeinschaften der Innenstadt und das Stadtmarketing empfehlen nach gemeinsamer Überlegung allen Händlern in Bocholt ihr Geschäft zu öffnen. Die Shopping Arkaden und auch das Modehaus Peek & Cloppenburg werden an allen zusätzlichen Sonntagen öffnen. Alles selbstverständlich unter dem Vorbehalt der Änderung der Coronaschutzverordnung und mit Blick auf die sich stets ändernde Situation. „Die Öffnung gibt uns die Chance einen Teil des Umsatzes aus 2020 unter Einhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen nachzuholen. Öffnen wir nicht, kaufen Kunden in den geöffneten umliegenden Städten, Einkaufszentren oder online ein. Das können wir uns als Einkaufsstadt Bocholt nicht erlauben,“ so Mechtild Hoffs, 1. Vorsitzende der Werbegemeinschaft Bocholt. „Gemeinsam hoffen wir so Bocholt als Einkaufsstadt zu erhalten, hoffen auf ein zufriedenstellendes Weihnachtsgeschäft für den Bocholter Handel trotz Corona und möchten den Kunden in der Vorweihnachtszeit eine sichere Möglichkeit bieten aus dem Haus zu gehen,“ berichtet Ludger Dieckhues, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung/ Stadtmarketing. „Wir freuen uns daher sehr, wenn sich viele unserer Empfehlung anschließen und an den zusätzlichen Sonntagen öffnen“ so Dieckhues weiter.

Der Weihnachtsmarkt findet nicht statt. Allerdings wird in den kommenden Tagen die Weihnachtsbeleuchtung wie gewohnt installiert, um in der Innenstadt trotz allem für weihnachtliche Atmosphäre zu sorgen. Zudem wird die beliebte Schatztruhe bisher eine Aktion der ISG Osterstraße/Königstraße- auf den Markt verlagert und von der Werbegemeinschaft bzw. den Straßengemeinschaften für ihre Mitgliedsgeschäfte als Weihnachtsaktion durchgeführt.

Folgende Sonderöffnungen sind demnach erlaubt:

Fr. 27.11.20 Moonlight-Shopping bis 23 Uhr

So. 29.11.20 verkaufsoffener Sonntag, 13 bis 18 Uhr

So. 06.12.20 verkaufsoffener Sonntag, 13 bis 18 Uhr

So. 13.12.20 verkaufsoffener Sonntag, 13 bis 18 Uhr

So. 20.12.20 verkaufsoffener Sonntag, 13 bis 18 Uhr

So. 03.01.21 verkaufsoffener Sonntag, 13 bis 18 Uhr

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  1. Marlies Schleking says:

    Ich verstehe es nicht! Warum muss Moonlight shopping stattfinden? Warum muss es bis einschließlich 3.Januar 5!!! verkaufsoffene Sonntage geben?!? Die Mitarbeiter stehen Tag für Tag, von morgens bis abends in den Läden mit Maske. Und jetzt haben die nicht mal mehr die Wochenenden um sich zu erholen.
    Dazu kommt, das der Dezember sowieso ein stressiger Monat im Einzelhandel ist. Die schlauen Köpfe, die das planen, sollten selbst mal eine Woche im Verkauf arbeiten! Da denken die Verantwortlichen nur bis zur Nasenspitze! Wenn ich den Einzelhandel vor Ort unterstützen will, mache ich das zu “normalen” Öffnungszeiten, und nicht am Wochenende!!! Eine 6-Tage Woche ist ohnehin mehr als die meisten von uns arbeiten. Lasst den Beschäftigten im Einzelhandel doch wenigstens ihren Sonntag in dieser schweren Zeit!!!

  2. Ich kann mir nicht vorstellen das diese verkaufsoffenen Sonntage überhaupt zu stande kommen weil Verdi das wieder verhindern wird! Und vor allem wer braucht die verkaufsoffenen Sonntage?

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