Bocholter Gesellschaften besuchen Ausstellung „Degas & Rodin“

Bocholter Gesellschaften besuchen Ausstellung „Degas & Rodin“
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Bocholt (EUBOH). 50 Mitglieder der Deutsch-Britischen, Deutsch-Französischen und Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Bocholt e.V. besuchten am 13. Januar 2017 das Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal. Dort stand der Besuch der Ausstellung „Degas & Rodin – Giganten der Moderne“ auf dem Programm.
Kooperation der Gesellschaften
Seit mehreren Jahren kooperieren die drei Bocholter Gesellschaften, in dem sie gemeinsam Besuche von besonderen Ausstellungen in bekannten Museen am zweiten Freitag im Januar des jeweiligen Jahres anbieten. Diese Kooperation wird vom Europe-Direct Informationszentrum Bocholt unterstützt.
Gegenüberstellung der Kunstwerke
“In drei Führungen gelang es eindrucksvoll, die Werke der beiden Künstler Degas und Rodin, ihr Leben, aber auch ihre Fehler in ihren – so würde man heute sagen – Marketingstrategien offen zu legen”, so Petra Taubach vom Europabüro Bocholt. Degas‘ Plastiken wurden erst lange nach seinem Tod von Wachs in Bronze gegossen. Vorher zeigte er sie – nachdem seine ersten Werke stark kritisiert wurden – nur noch einem eingeweihten Kreis. Die Erfolg des Selfmade-Mans Rodins und die Verbitterung Degas‘ versucht die Ausstellung deshalb mit der Gegenüberstellung der Werke darzustellen.
Hauptwerke der Moderne
Im Vergleich konnten die Bocholter Gäste Rodins und Degas‘ Plastiken der verschiedenen Positionen des modernen Tanzes betrachten. Beide hatte sich z. B. auch den Themen Pferde und Frauen gewidmet, so dass man einen guten, vergleichenden Einblick in die Arbeit der beiden „Giganten der Moderne“ bekam. Am meisten beeindruckten die Hauptwerke „Der gehende Mann“ oder auch „Der Denker“ von Auguste Rodin und die berühmten Bilder mit Ballerinen von Edgar Degas, so z. B. das Bild „Die drei Tänzerinnen“ die Bocholter Besucher.
100 Werke von Auguste Rodin (1840-1917) und 100 Werke von Edgar Degas (1834-1917) sowie weitere 70 Werke von anderen Künstlern des Impressionismus werden noch bis zum 26. Januar 2017 anlässlich des 100. Todestag der beiden Künstler in Wuppertal gezeigt.