BOHDO-App wird nach nur vier Monaten wieder eingestampft

BOHDO-App wird nach nur vier Monaten wieder eingestampft
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Von BERTHOLD BLESENKEMPER

Das Weihnachtsgeschäft hat sie gerade so eben überlebt. Jetzt wird die vom Stadtmarketing mit viel Tamtam gestartete BOHDO-App nach nur vier Monaten wieder eingestampft. Stattdessen soll eine neue Digitalisierungs-Offensive mit Namen „Fit für die Zukunft” gestartet werden. Das teilte das Stadtmarketing in einer Pressemitteilung mit.

Hintergrund des Scheiterns ist offenbar ein Zerwürfnis mit dem Entwickler und Anbieters der BOHDO-App. „Nachdem wir nach einem ausgiebigen Lessons Learned im Februar 2018 in die nächste Entwicklungsphase des zentralen Betriebssystem übergehen wollten, hat der IT-Entwickler ebenso die Vorteile eines solchen Systems erkannt und wollte, aufbauend auf unsere Erfahrungen, mit enorm gestiegenen Kosten seinen Gewinn maximieren“, heißt es ungewöhnlich deutlich von Seiten des Kunden. Und weiter schreibt das Stadtmarketing: „Da wir aber gelernt haben, dass Technik sich gerade massiv verändert und zudem eher günstiger als teurer wird, nehmen wir das Gelernte und das bisher inhaltlich, designerisch und datentechnisch Geschaffene zum Anlass für einen nachhaltigen und zukunftsorientierten Systemwechsel.“

Stattdessen soll in Bocholt nun der Handel lieber direkt fit gemacht werden. „Anfang Mai findet die erste Kick-off Veranstaltung hinsichtlich der Digitalisierung statt, der weitergehende Händler-Workshops, Netzwerktreffen und innovative Tagungsformate für den Bocholter Handel folgen, in denen wir den Handel Fit für die digitale Zukunft machen werden. Aufbauend auf unserer Digitalisierungsstrategie, unseren Erfahrungen, den permanenten Trendanalysen und unserem heutigen Wissen um sich rasant verändernde Technologien arbeiten wir bereits an einer wesentlich umfangreicheren Plattform und der Entwicklung eines innovativen Mehrwertsystems“, heißt es in der Pressmitteilung.

Ein echtes Highlight 2018 sollen zudem erste technisch-kommunikative Lösungen im Geschäft als neuartige „Point of Sale“, die wir vorschlagen und bei Einzelhändlern als Prototyp ausprobieren werden. Hierbei geht es um die Integration von ortsbasierten Diensten zur Information und Bindung von Kunden am und im Geschäft.

Lesen Sie dazu auch einen Kommentar von Berthold Blesenkemper.

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