Borken/Velen – Vorsicht, Taschendiebe!



Zu mehreren Taschendiebstählen ist es in den vergangenen Tagen im Bereich der Polizeiwache Borken gekommen.

Unbemerkt gelang es den Tätern am Dienstag, der Kundin eines Geschäftes an der Heidener Straße in Borken das Portemonnaie aus der Jackentasche zu entwenden. Die Geschädigte hatte sich gegen 16.30 Uhr in dem Einkaufszentrum aufgehalten. An der Kasse bemerkte die Frau, dass ihre Geldbörse verschwunden war.

Ebenfalls in Borken geschah am Mittwoch eine gleichgelagerte Tat. Dazu kam es gegen 12.15 Uhr in einem Verbrauchermarkt an der Nina-Winkel-Straße. Die dabei geschädigte Kundin hatte ihr Portemonnaie in ihrem Einkaufskorb gelegt.

Ein Verbrauchermarkt stellt auch den Schauplatz des dritten aktuell gemeldeten Falls dar. Der Tatort: ein Geschäft an der Straße Alte Gärtnerei in Velen. Dort hatte sich eine Kundin gegen 13.30 Uhr aufgehalten, als Unbekannte die Geldbörse aus der Handtasche der Frau entwendeten.

Hinweise erbittert in allen genannten Fällen das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Darüber hinaus erneuert die Polizei in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor Taschendieben. Die Täter nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt – eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf. Den Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen. Zudem fällt auf, dass die Diebe vermehrt in Verbrauchermärkten ohne Videoüberwachung ihre Taten begehen. Wer sich davor schützen will, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche verstauen – am besten Geld und Papiere in unterschiedlichen Taschen. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Bei Taschen sollte die Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Natürlich sollte man seine Wertsachen nicht aus dem Auge lassen, auch nicht bei der Suche nach Waren während des Einkaufs. Weitere Tipps und Informationen dazu bietet unter anderem die Internetseite www.polizei-beratung.de. (to)

Quelle: Polizei – Den Originalbeitrag finden Sie hier

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