Bürgermeister entschuldigt sich für Eklat in der Ratssitzung



Bürgermeister Thomas Kerkhoff hat sich für den von ihm in der jüngsten Ratssitzung verursachten Eklat entschuldigt „Die Sitzung nicht mehr zu leiten und unter dem Punkt Verschiedenes im nicht-öffentlichen Teil den Raum zu

verlassen, war ein Fehler und meiner Funktion und meinem eigenen Anspruch an mich und die Aufgabe meines

Amtes nicht angemessen“, schreibt er in einer Stellungnahme und ergänzt: „Wer mich kennt weiß, dass ich mich oft selber reflektiere, Kritik zulasse und aushalte und in aller Regel besonnen auf persönliche Anwürfe reagiere. Dies ist mir in dieser Situation nicht gelungen. Daher bitte ich bei den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und auch den Bocholter Bürgerinnen und Bürgern um Entschuldigung für meine Reaktion.“

Kerkhoff bietet dem Stadtverordneten Jörg Kemink (Stadtpartei), der die Personalführung des Verwaltungschefs kritisiert hatte, ein persönliches Gespräch an. Nach Ansicht des Bürgermeisters wäre ein persönliches Gespräch vorab oder die persönliche Äußerung von Kemink in einer der folgenden Sitzungen wünschenswert gewesen. Auf die Vorwürfe selbst geht Kerkhoff in seiner Stellungnahme nicht ein.

  1. Ruth Rümping says:

    Nichts sagend die Entschuldigung. Zu den Vorwürfen äußert er sich nicht, Hinweis auf Selbstreflektion und Umgang mit Kritik. Das ich nicht lache. Meine eigene Erfahrung: nach Kritik an seinem Handeln und einschalten der Kommunalaufsicht lehnte er jeden Kontakt ab und schrieb, er würde mir keinerlei Ehrung (die ich nie wollte und die niemals Punkt der Kritik war) zukommen lassen. Da ist auch die Entschuldigung an die Ratsmitglieder und die Bürgerinnen und Bürger reine Makulatur zum eigenen Selbsterhalt.

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