Bundespräsident Steinmeier: „Die Menschen im Grenzgebiet leben Europa in ihrem Alltag“

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender sind heute auf Einladung von König Willem-Alexander zu einem offiziellen Staatsbesuch in den Niederlanden eingetroffen. Anlass dieses Besuchs sind die engen politischen, wirtschaftlichen sowie historisch-kulturellen Verbindungen zwischen beiden Ländern. Im Fokus stehen zudem die gemeinsame Verantwortung für Europa und die Herausforderungen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt der Reise ist die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus sowie der Schutz jüdischen Lebens. Darüber hinaus sollen gesellschaftlicher Zusammenhalt, soziale Teilhabe und ehrenamtliches Engagement gestärkt werden.
Die Zusammenarbeit in den Bereichen Energiewende, Innovation und europäische Sicherheit bildet einen weiteren wichtigen Bestandteil des Besuchs. Bei der Ankunft in Amsterdam wurden Bundespräsident Steinmeier und Elke Büdenbender von König Willem-Alexander und Königin Máxima herzlich empfangen. Der Bundespräsident betonte die vielfältigen und lebendigen Verbindungen zwischen Deutschland und den Niederlanden, die sich in den zahlreichen Themenbereichen des Besuchs widerspiegeln. Diese reichen von gemeinsamer Erinnerungskultur und bürgerschaftlichem Engagement über enge Kooperationen in Wirtschaft, Sicherheit und Verteidigung bis hin zum gemeinsamen Einsatz für ein starkes, geeintes und wettbewerbsfähiges Europa.
„In Zeiten von Krisen und Kriegen brauchen die EU verlässliche Partner wie Deutschland und Niederlande und deren beider Zusammenwirken im gesamteuropäischen Interesse”, so der Bundespräsident. Das werde besonders in der Grenzregion sichtbar: “Die Menschen im Grenzgebiet leben Europa in ihrem Alltag.”
Ein Schwerpunkt des ersten Tages ist die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit. Im Nationalen Holocaust-Museum besuchen der Bundespräsident und Elke Büdenbender die Ausstellung „Please Continue… Conversations with Holocaust Witnesses“ und kommen mit Vertreterinnen und Vertretern der jüdischen Gemeinde ins Gespräch – über die Weitergabe von Erinnerung, den Schutz jüdischen Lebens heute und den Kampf gegen Antisemitismus in beiden Ländern.
Foto: Jacqueline Reuvers

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