November 29, 2021

Bundesweite Woche der Wiederbelebung: „prüfen – rufen – drücken“

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Kreis Borken. In Deutschland werden jährlich rund 50.000 Einsätze mit der Diagnose Herz-Kreislauf-Stillstand gemeldet. Die Zeit zwischen Aussetzen der Sauerstoffversorgung im Gehirn und der Wiederbelebung entscheidet dann darüber, ob ein Patient bleibende Hirnschäden davontragen wird oder nicht. Bestimmte, qualifizierte Handgriffe können also lebensrettend sein und die Sauerstoffversorgung des Gehirns wiederherstellen. “Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation” lautet daher das Motto der bundesweiten “Woche der Wiederbelebung”, die derzeit – noch bis Samstag, 19. September 2020 – stattfindet. Seit 2013 gibt es diese bundesweite Aktionswoche, um Bürgerinnen und Bürger durch verschiedene Aktionen aufzuklären und zu motivieren, sich mit den wenigen aber umso wichtigeren Schritten “prüfen – rufen – drücken” zu befassen. Diese können lebensrettend sein. Weitere Informationen zur Aktionswoche gibt es auf der Internetseite www.einlebenretten.de.
Auch der Kreis Borken möchte verstärkt auf das Thema “Wiederbelebung” aufmerksam machen. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung des Kreistages informierten daher Fachleute der Kreisverwaltung über den aktuellen Sachstand der “Ersthelfer-App”. Die Freischaltung dieses smartphone-basierten Rettungssystems ist für das vierte Quartal 2020 geplant. Im Falle eines Reanimations-Einsatzes alarmiert die Kreisleitstelle zwei freiwillige Ersthelfer. Einer der beiden Ersthelfer wird direkt zum Patienten geschickt, um dort Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen. Bei Verfügbarkeit eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) wird der zweite Ersthelfer zum AED-Standort und anschließend mit dem AED zum Patienten navigiert. Beim Patienten eingetroffen unterstützt dieser den anderen Ersthelfer.
Um der Öffentlichkeit einen Überblick über alle frei zugänglichen “Defi”-Standorte im Kreisgebiet vermitteln zu können, bittet der Kreis Borken darum, AEDs auf der Website www.kreis-borken.de/defibrillatoren zu registrieren. Für weitere Auskünfte steht Mareike Köhne vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung Borken per E-Mail: AED@kreis-borken.de oder telefonisch unter 02861/681-3168 zur Verfügung.

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