CDU will augenscheinlich 2025 erneut mit Kerkhoff in den Kommunalwahlkampf ziehen



Die Bocholter CDU rüstet sich schon jetzt für den Kommunalwahlkampf 2025 und will augenscheinlich erneut mit Thomas Kerkhoff als Bürgermeisterkandidat ins Rennen gehen. Der wird in einem Osterbrief des Stadtverbands-Vorsitzenden Lukas Kwiatkowski und des Fraktionssprechers Gisbert Bresser von den beiden als „Kümmerer an der Spitze der Verwaltung“ bezeichnet. Mit ihm habe die Fraktion in den vergangenen Jahren viele Dinge auf den Weg gebracht, heißt es weiter.

„Allen medialen Unkenrufen zum Trotz kommen wir voran“, sind sich Kwiatkowski und Bresser einig. Man werde allerdings noch weitere fünf Jahre benötigen, um die großen Baustellen der Stadt gelöst zu bekommen, so die beiden Spitzenvertreter der Union.

Auf einen erneute Kandidatur Kerkhoffs weisen auch zunehmende parteipolitische Aktivitäten hin. Am 15. April wir der beim Besuch des Obmanns der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss, Roderich Kiesewetter, als Interviewer mit dem Gast über die Rolle Deutschlands in der Außen- und Sicherheitspolitik sprechen. Weiter sind nach Informationen von Made in Bocholt wohl noch dieses Jahr erste Walkampfveranstaltungen in den einzelnen Ortsteilen geplant.

Bürgermeister Thomas Kerkhoff selbst will keine Stellung beziehen. „Die CDU Bocholt und ich haben ein Verfahren und einen Zeitplan für die gemeinsame Erörterung, Entscheidung und anschließende Bekanntgabe derselbigen verabredet. Mit Bezug hierauf bitte ich um Verständnis, dass ich Ihre Anfrage inhaltlich aktuell nicht, aber zu gegebener Zeit gerne ausführlich beantworten werde“, erläutert er auf Anfrage unserer Onlinezeitung. Gleichzeitig legt er Wert auf die Feststellung, dass er die Moderation der Veranstaltung mit Roderich Kiesewetter nicht als Bürgermeister, sondern in seiner Funktion als stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU übernommen hat.

  1. Der 1.FC Bocholt als Sprungbrett!

    Um noch bessere Chancen zur Wiederwahl zu haben, ist Thomas Kerkhoff jetzt augenscheihnlich zu einem 1.FC Bocholt Sympathisanten geworden. Er selber hat wohl an den genehmigten Zuschüssen für den 1.FC Bocholt gemerkt, wieviele Stimmen aus den Fraktionen kamen um so einen Millionenzuschuss genehmigt zu bekommen. Hier gab es 2,85 Millionen Euro für eine Investition, die sehr wahrscheinlich nie gebraucht wird. Der Verein versinkt gerade ins sportliche Niemandsland und Vereine wie Rot Weiß Oberhausen oder der Wuppertaler SV versuchen schon seit über 10 Jahren mit Millionengeldern ihrer Sponsoren aufzusteigen. Ein Traditionsverein wie Rot Weiss Essen hat 15 Jahre gebraucht um aufzusteigen. Aber anscheinend hat der DFB mit der Stadt Bocholt und den 1.FC Bocholt ja einen Vertrag abgeschlossen, dass sie spätestens zur Saison 2026/27 in die 3.Liga spielen dürfen. Wie hier ein Verein finanzell unterstützt wird, wo man 25 Jahre nicht drüber gesprochen hat, ist schon gegenüber den anderen Vereinen eine Riesenfrechheit und daher brauchen wir einen neuen Bürgermeister und eine Politik die sich in Sachen finanzielle Unterstützungen im Breitensport auskennt und nicht die Professionalität in den Vordergrund stellt !!

  2. Paulchen Panter says:

    Interessant, wie man seine Funktion als Bürgermeister ablegen kann, fast wie ein Kleidungsstück….
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
    Insbesondere, wenn man mitbekommt, dass es immer wieder Forderungen des Bürgermeisters gibt, dass Rats- oder Ausschussmitglieder bei dieser oder jener Abstimmung ja befangen seien und daher den Raum verlassen müssten.
    Ein Bürgermeister ist offenbar nie befangen…..

  3. Ja Thomas Kerkhoff ,,Fussballgott“
    Ich vergesse nie das Interview was Thomas Kerkhoff mit dem Chefredakteur von der hiesigen Presse geführt hat, wo beide über Fußball philosophiert haben , aber keiner von denen wusste, dass 1860 München in der 3.Liga spielt wo der 1.FC Bocholt hin will. Sehr gerne hätte ich auch die Gesichter von Gisbert Bresser, Burkhard Henneken, Frank Büning, Thomas Kerkhoff und die anderen Fraktionsmitglieder gesehen nach den ganzen Niederlagen der Schwatten! Wenn ich nur an die Aussagen von Gisbert Bresser denke, wo er mehrfach die Bürger und Fraktionsmitglieder eingeschworen hat, dass die 2,85 Millionen Euro jetzt sofort fließen müssen, weil der 1.FC Bocholt sehr wahrscheinlich diese Saison schon aufsteigen würde. Das wäre die große Chance für Bocholt sich im Profifußball wieder einen Namen zu machen. Solche Leute von der CDU sollten sich um andere Dinge kümmern und nicht um sportliche Angelegenheiten, wo sie keine Ahnung von haben. Ich hatte Thomas Kerkhoff einen Brief geschrieben mit mehreren Fragen zum Stadionbau. Auf seiner Homepage steht, dass er alle Fragen von den Bürgern beantwortet. Leider kam von ihm nichts zurück. Wie Kerkhoff sich im Interview mit Christopher Schorch präsentiert hat, ist schon alte Triphaus Schule gewesen. Ludger Triphaus konnte sich auch immer super nach außen präsentieren, aber viele Baumaßnahmen die er groß angekündigthat, sind nie realisiert worden. Man darf gespannt sein, wie sich die CDU um Thomas Kerkhoff äußern werden, wenn der Aufstieg in den nächsten Jahren nicht geschafft wird. Der MSV Duisburg wird in dieser Saison sehr wahrscheinlich absteigen und dann hat man einen ganz großen Kontrahenten mehr im Aufstiegsrennen. Um Thomas Kerkhoff Zukunft mache ich mir aber keine Sorgen, denn wenn er nicht als Bürgermeister wiedergewählt wird, könnte ich mir vorsvorstellen, dass er das Amt von Ludger Triphaus beim 1.FC Bocholt übernimmt.

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