Chancengleichheit mit der Berufswahl selbst in die Hand nehmen



Chancengleichheit mit der Berufswahl selbst in die Hand nehmen

„Statt mit Gender-Sternchen, Gesetzen, Quoten und Regulierungen zu reagieren, sollten viel stärker die Chancen betont werden. So fängt Lohngleichheit und eine auskömmliche Rente schon bei der Berufswahl an – und die hat jede Frau selbst in der Hand. Der Unternehmerverband wirbt z. B. besonders bei Mädchen dafür, MINT-Berufe in den Fokus zu nehmen. Schon eine Ausbildung und erst recht die Facharbeiterin-Tätigkeit in der Metall- und Elektroindustrie werden sehr gut (und übrigens exakt gleich wie bei Männern) bezahlt. Und sie bieten – natürlich für beide Geschlechter – tolle Aufstiegsmöglichkeiten und Vereinbarkeit durch individuelle Angebote bzw. flexible Arbeitszeitregelungen.“

Wenn Middelkamp drei Wünsche für noch mehr Gleichberechtigung frei hätte:

  • Eine klischeefreie Berufsorientierung wie oben beschrieben.
  • Angesicht des Fachkräftemangels müssen wir ungenutzte Potenziale heben. Dazu gehören Frauen, denen mehr Arbeitszeit ermöglicht wird. Also: Mehr Kita und Ganztag – auch in Randzeiten.
  • Unsere Arbeitswelt wird mobiler, deshalb brauchen wir ein neues, flexibleres Arbeitszeitrecht. Wenn ich abends noch eine Präsentation vorbereite, weil ich nachmittags lieber für meine beiden Töchter da sein möchte, müsste ich nach derzeitiger Rechtslage ganze elf Stunden Ruhepause einlegen. Das passt nicht zur Arbeitsrealität – übrigens unabhängig ob von Frau oder Mann.
  • Ansprechpartner

    Quelle: Unternehmerverbandsgruppe

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