August 13, 2022

Christopher Schorch wird Assistent des FC-Präsidiums

Ex-Profi Christopher Schorch wird beim 1. FC Bocholt ab sofort Assistent des Präsidiums. Darauf verständigten sich jetzt die Verantwortlichen des Regionalliga-Aufsteigers. Der 33-jährige Schorch stand in seiner Profikarriere unter anderem bei Hertha BSC, dem 1. FC Köln und Real Madrid unter Vertrag. Anfang März wurde sein Vertrag beim WSV nach langwieriger Verletzung aufgelöst, ehe ihn der Vorstand des 1. FC Bocholt in sein Kompetenzteam holte.

Nun also wird Christopher Schorch, der beim 1. FC Bocholt auch den Praxisteil seiner Sportmanagement-Ausbildung absolviert, dem Präsidium um Ludger Triphaus und Wolfgang Jansen assistieren. Vereinspräsident Ludger Triphaus freut sich über die Unterstützung des ehemaligen Bundesligaprofis: „Es wäre fahrlässig, Christopher mit all seinem Wissen, seinen Erfahrungen und seinem Netzwerk nicht in unsere weiter zu entwickelnde Struktur einzubinden. Daher haben Ehren- und Vizepräsident Wolfgang Jansen und ich entschieden, Christopher als Assistent des Präsidiums tätig werden zu lassen.“ Triphaus betont dabei die Relevanz dieses neu geschaffenen Postens: „Die Wahrnehmung dieser Funktion ist für die Entscheidungsverantwortlichen von großer Bedeutung, da es für die zu treffenden Entscheidungen bedeutsam ist, auf große Expertise zurückgreifen zu können. Diese imponierende Kompetenz wird neben unserem Sportlichen Leiter und unserem Cheftrainer mit Christopher nun auch strukturell abgesichert.“

Christopher Schorch sagt: „Ich bin sehr glücklich über das Vertrauen, dass Vorstand und Präsidium in mich setzen. Ich werde verantwortungsvoll und zielstrebig mit der Position umgehen, um den Verein sportlich, strukturell und sozial auf das nächste Level zu hieven. Auch die Infrastruktur des Vereinsgeländes werden wir in den nächsten Monaten stetig verbessern, damit der 1. FC Bocholt auf allen Ebenen weiter professionalisiert und zukunftssicher gemacht werden kann.“

Foto: Monika Gajdzik

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    Lonnemann says:

    Jetzt hat der 1FC Bocholt mit Christopher Schorch einen Mann ins Präsidium befördert der den Verein sportlich wie auch in der Infrastruktur noch professioneller aufstellen soll.
    Seine Meinung zur Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt hat er schon in einem Interview mit Benjamin Kappelhoff am 07.04.2022 geäußert.
    In meinen Augen ist die Zusammenarbeit mit der Stadt sehr wichtig, denn wir haben hier einen Verein, in dem riesiges Potential steckt. Im Moment finde ich die Kooperation mit der Stadt zu dünn in Relation zu dem, was hier möglich wäre. Für die Stadt wäre es extrem wichtig, noch attraktiver zu werden. Man hat Einkaufsmöglichkeiten, kann spazieren oder feiern gehen, hat eine gute Gastronomie und einen schönen See. Aber ich finde es schade, dass der Verein nicht stärker dabei unterstützt wird, professionell zu spielen.
    Starke Worte von Herrn Schorch der gerade erst in Bocholt ist und vielleicht gar nicht weiß wieviele Vereine auf finanzielle Unterstützung von der Stadt Bocholt warten.

    Der 1FC Bocholt hat 3888.000 Euro an Fördergelder für mehrere Baumaßnahmen in den letzten Zeit schon bekommen, damit könnte Herr Schorch sofort anfangen. Da kommt ein Bundesligist am letzten Samstag zum Hünting und dann präsentiert sich der Hünting immer noch in einem desolaten Zustand. Daher wünsche ich Herrn Schorch auf jeden Fall viel Glück daß er das marode Vereinsgelände schnell auf Vordermann bringen kann. Sportlich hat sich ja der 1FC Bocholt schon gut verstärkt, laut Insider beläuft sich der Etat mittlerweile auf ca. 1,5 Millionen Euro. Das passt auch zur Aussage von Ludger Triphaus der in einem Interview sagte, dass der Etat der Mannschaft vom 1FCBocholt auf Niveau eines Mittelfeldteams in der Regionalliga West liegt. Schade ist es nur, dass der 1FC Bocholt soviel Geld für Spieler ausgibt aber gleichzeitig sagt, dass im Verein eine Finanzierungslücke herrsche weil die Baukosten so gestiegen wären und daher könnten die Dusch und Umkleidekabinen für die Jugend und Gästemannschaften nicht gebaut werden.

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