Seit Wochen arbeiten Programmierer Mathis Schülingkamp und Made-in-Bocholt-Gründer Berthold Blesenkemper an der City-App Bocholt

Seit Wochen arbeiten Programmierer Mathis Schülingkamp (l.) und Made-in-Bocholt-Gründer Berthold Blesenkemper an der City-App Bocholt

 

Made in Bocholt gibt es ab sofort auch als City-App fürs Smartphone. Mit dem Programm können aktuelle Informationen abgerufen oder vom Nutzer selbst erstellt sowie am Userinteresse orientierte Push-Nachrichten verschickt werden. Im Bocholt-Shop sind zudem bereits jetzt über 1600 Produkte durchsuch- und bestellbar. Integriert sind auch Spiele und eine Jobbörse. „Die City-App nutzt die Möglichkeiten der mobilen Geräte optimal aus. Davon profitiert am Ende auch der örtliche Handel“, ist MiB-Gründer Berthold Blesenkemper überzeugt. Er lieferte mit seiner Plattform die Inhalte. Programmiert wurde die App in einer rein Bocholter Digital-Kooperation von Mathis Schülingkamp von der IT-Schmiede 21medien.

In der City-App findet der Nutzer gleich auf der Startseite übersichtlich aktuelle Nachrichten, Angebote, Veranstaltungen sowie Unternehmen und ihre Stellenausschreibungen. Mit Hilfe einer Login-Funktion werden News und Empfehlungen bei Bedarf individuell auf den Nutzer zugeschnitten. Zudem können Kunden darüber schneller bestellen oder bei jedem Einkauf Punkte sammeln.

City-App Bocholt: Individuelles Angebot für den Handel

Im Bocholt-Shop finden sich Angebote lokaler Einzelhändler. Eine technische Verknüpfung bereits existierenden Online-Shops in der Stadt macht es möglich, später einmal auf den gesamten Bestand teilnehmender Geschäfte zuzugreifen und Produkte plattformübergreifend in den digitalen Portalen der Partner zu bestellen. Erster Kooperationspartner ist die Firma Hungerkamp mit ihren mehr als 1600 online verfügbaren Waren. Andere Händler listen ihre Produkte derweil noch im Made-im-Bocholt-Shop, der allerdings Geschäfte zurzeit nur vermittelt und dabei attraktive Rabatte an die Kunden weitergibt.

Geplant ist in Zukunft ein Lieferservice für die City. „Wenn die Bocholter bis 17 Uhr online etwas online kaufen könnten und es würde ihnen noch am gleichen Abend womöglich sogar gegen Barzahlung per Lastenfahrrad nach Hause gebracht, dann wäre eine Bestellung vor Ort bequemer, sicherer, schneller, wegen des fehlenden Verpackungsmülls nachhaltiger und angesichts des kürzeren Transports CO2-neutraler als beispielsweise bei Amazon“, schildert Berthold Blesenkemper die Vorteile.  Noch aber muss so etwas erst entwickelt werden.

City-App Bocholt: Plattform mit Lieferservice geplant

Zeitlich befristete Aktionen, zum Beispiel zum Black Friday, rund um das Weihnachtsgeschäft oder den Karneval können über die Plattform geplant und gruppiert sowie durch Push Benachrichtigungen beworben werden. Zurzeit stehen dort „Bocholter Geschenke“ vom Bocholt-Gewürz über die Bocholt-Fußmatte bis hin zum Bocholt-Ring und dem Bocholt-Toaster  im Fokus.

Mit ortsbezogenen Erweiterungen wie Beacons und Mini-Spielen in der Innenstadt und bei teilnehmenden Geschäften informiert und belohnt die Plattform die Besucher der City mit Gutscheinen und Rabatten. Lokale Gewinnspiele wie das Glücksrad bieten Unterhaltungsfaktor und Mehrwert zum bestehenden Einkaufserlebnis.