„D.I.S.C.O. Cool – Chic – Crazy“ – neue Ausstellung im Textilwerk Bocholt



newPulsierende Musik, ekstatische Tanzbewegungen, ausgefallene Mode und das Gefühl von Freiheit prägten die Disco-Kultur der 1970er Jahre. Doch das Tanzen in der Disco war für viele mehr als nur ein Zeitvertreib, es war Ausdruck des Zeitgeistes und eines neuen Lebensgefühls. Die neue Sonderausstellung „D.I.S.C.O. Cool – Chic – Crazy“ im LWL-Textilwerk in Bocholt zeigt die Disco als Ort der nächtlichen Welt, als Quelle der Inspiration und nicht zuletzt als lukratives Geschäftsmodell. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eröffnet die Schau am Mittwoch (29.5.) um 19 Uhr in Bocholt.
„In einer tollen Inszenierung mit Musik und viel schriller Mode zeigt die Ausstellung, wie das Phänomen Disco von seinen Anfängen in Metropolen wie London und New York bis in weniger wilde Winkel Westfalens vordrang. Die Disco wurde zu einem Massenphänomen, das Freizeit, Musik, Film und Modewelt der 1970er und 1980er Jahre prägte“, erklärte Dr. Georg Lunemann, der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der Vorstellung der Schau in Bocholt.

Ursprünglich in New Yorker Underground-Clubs beheimatet, wurde die Disco-Musik ab Mitte der 1970er Jahre immer populärer. Durch Interpreten wie Donna Summer (1948-2012) oder „Boney M.“ sowie Disco-Filme wie „Saturday Night Fever“ entwickelte sich das Musikgenre schließlich zu einem Massenphänomen. „Insbesondere in der aufregenden Hochphase der Disco, den schillernden 1970er Jahren, wurde die Disco-Szene zu einem Sammelbecken für offene Geister und abenteuerlustige Künstlerinnen.und Künstler. Sie schuf Ikonen einer Ära, die die Mode-, Film- und Musikindustrie für immer veränderten“, so Martin Schmidt, kommissarischer Leiter des LWL-Textilwerks.

Damit wecke die Ausstellung Erinnerungen an eine Zeit, die dem einen oder anderen längst vergangen zu sein schien. „Die Erinnerung an die ‚wilde‘ Zeit auf der Tanzfläche ist für viele noch heute mit Nostalgie und dem Gefühl jugendlicher Unbeschwertheit verbunden“, so Schmidt weiter.

Entstanden ist die Ausstellung in Kooperation mit dem „rock’n‘popmuseum Gronau“. Sie wurde dort bereits gezeigt und ist für Bocholt noch einmal um Exponate, insbesondere Mode, ergänzt worden. Sie inszeniert einen „echten“ Discobesuch von der Garderobe über die Bar bis zum Betreten der Tanzfläche. Die musikalische Untermalung der Ausstellung durch den Audio-Guide versetzt die Besucherinnnen und Besucher zurück in die Glanzzeit der Disco-Ära.

Interpreten des Genres, Musikproduzenten, DJs und Discothekenbesitzer stehen dabei im Rampenlicht. Daneben werden lokale Vertreter der Disco-Szene wie „DJ John“, der im Bocholter „Club Milano“ auflegte, vorgestellt. Interviews mit den Machern der Szene, Vintage-Tonträger, Fotos, Videos und andere authentische Exponate wie Originalkostüme der Band Boney M. sind zu sehen und zu hören.

Bei der Eröffnung am Mittwoch (29.5.) um 19 Uhr begrüßt Dr. Georg Lunemann, der Direktor des LWL, die Gäste. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Thomas Kerkhoff sprechen Museumsdirektorin Dr. Kirsten Baumann, Sophie-Maris Hoelge und Jennifer Seeger vom LWL- Textilwerk, die an der Ausstellung mitgearbeitet haben, Boney M.-Sammler Mike Simon und Thomas Albers, Geschäftsführer des rock´n´popmuseums, über die Discoszene der 1970er Jahre und die Entstehung der Ausstellung. Die Veranstaltung wird durch DJane Jackie musikalisch begleitet.

Foto: LWL-Direktor Dr. Georg Lunemann, Martin Schmidt, Sophie Hoelge und Jennifer Seeger vom Textilwerk (v.l.) stellten die Ausstellung vor. (Copyright: LWL / Harms)

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