Oktober 22, 2021

Dankeschön für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer

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Zu einer besonderen Dankeschön-Veranstaltung hatten die Betreuungsstellen des Kreises Borken und der Stadt Bocholt sowie die hiesigen Betreuungsvereine eingeladen: Allen ehrenamtlich tätigen rechtlichen Betreuerinnen und Betreuern im Kreisgebiet boten sie in der Stadthalle Vennehof einen bunten Nachmittag mit unterhaltsamem Showprogramm. Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte die Ehrung von sechs ehrenamtlichen rechtlichen Betreuerinnen und Betreuern dar, denen stellvertretend für alle anderen das „Gläserne Tandem” als Auszeichnung für ihr besonderes Engagement verliehen wurde.
„Mit unserer Veranstaltung möchten wir Ihnen öffentlich für Ihre uneigennützige Unterstützung hilfebedürftiger Menschen danken”, erklärte Barbara Büscher, die Vorsitzende des Kreissozialausschusses, bei der Begrüßung der rund 390 Gäste. Viele seien bereits seit langem auf diese Weise ehrenamtlich tätig, führte sie weiter aus und betonte: „Das ist eine anstrengende, aber auch sehr erfüllende Aufgabe”. Dabei verwies sie auf ihre eigenen Erfahrungen. So hat sie selbst über zehn Jahre lang eine Betreuung geführt. Der Nachmittag ermögliche nun „einen kleinen Ausflug aus dem Alltag”.
Alle zwei Jahre findet auf Kreisebene eine solche Dankeschön-Veranstaltung statt . In diesem Jahr war es bereits das zehnte Treffen. Die Resonanz auf die Einladung war erneut sehr groß: Zur Freude der Organisatoren war die Veranstaltung binnen kurzer Zeit bereits ausgebucht.
Zum Hintergrund:
Die Zahl der Betreuungen stieg in den vergangenen Jahren stetig. Während im Jahr 2000 im Kreis Borken rund 3.800 Personen unter rechtlicher Betreuung standen, sind es inzwischen bereits 6.200. Ein Grund für diese Entwicklung ist der demographische Wandel. Die Menschen werden immer älter und die Zahl der Demenzerkrankungen steigt. Im Kreis Borken übernehmen rund 2.900 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich Betreuungen. Sie decken damit 50 Prozent der Betreuungsfälle ab. Über die Hälfte dieser Ehrenamtlichen sind Familienangehörige. Mit diesem Ehrenamt tragen die Betreuerinnen und Betreuer besondere Verantwortung für die ihnen anvertrauten Menschen. Die Aufgabe erfordert oft auch einen hohen persönlichen Einsatz. Die übrigen 50 Prozent der Betreuungen übernehmen selbständig tätige Berufsbetreuer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hiesigen Betreuungsvereine.

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