De Berkel von Baggen Bestes Buch Achterhoek und Liemers: „Vielleicht folgt die Oude IJssel“

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Jan Baggen ist für sein Werk „De Berkel, in de baan van de zon“ mit dem Titel „Bestes Buch der Achterhoek und Liemers 2025“ ausgezeichnet worden. Der Kunstmaler aus Zutphen setzte sich am Sonntagnachmittag beim Wettbewerb des Erfgoedcentrum Achterhoek en Liemers durch.

Die Preisverleihung fand in Groenlo beim Waeketreffen statt, einem Event anlässlich des Starts der Themenwoche rund um das regionale Buch. In seinem prämierten Werk sammelt Baggen eigene Eindrücke und Illustrationen von der Berkel, einem Fluss, den er selbst als den Inbegriff der Achterhoek bezeichnet. Er beschreibt die besondere Verbindung aus offenem Flusstal, alten Bäumen und geschichtsträchtigen Anwesen, eingebettet in die für die Region typische Landschaft.

Baggen hat für das Buch nicht nur Geschichten, sondern auch zahlreiche Zeichnungen angefertigt. Zu diesem Zweck reiste er im vergangenen Jahr mit Staffelei sowohl ins deutsche Coesfeld und Gescher als auch ins niederländische Rekken und Borculo – Orte, die allesamt an der Berkel liegen.

Über die Auszeichnung mit der von Elver Klei & Kunst geschaffenen Skulptur – ein Keramikbuch mit der Inschrift „Bestes Buch Achterhoek und Liemers“ und goldener Feder – zeigte sich Baggen sichtlich erfreut. Die Jury überzeugte er mit Inhalt, Originalität, regionaler Verankerung, Sprache und Gestaltung seines Werkes. Das kunstvolle Trophäen-Buch hat bereits einen Ehrenplatz in Baggens Atelier in Zutphen erhalten. „Es war eine echte Überraschung. Vielleicht folgt 2028 ein Buch über die Oude IJssel. Das würde mich sehr reizen, aber dafür müsste ich sicher mehrere Jahre investieren“, so der Künstler.

Neben Baggens Werk standen weitere Veröffentlichungen zur Wahl, darunter „De ramp met de Phoenix“, „De beproefde remediën van Christina Poppinck“, „Wij woonden hier“ und „Van kelder tot kap“. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der „Opstaeker“, ein Förderpreis für die Förderung der regionalen Sprache, verliehen: Er ging in diesem Jahr an das junge Medienprojekt „Kalm An“. Diese Plattform von Omroep Gelderland gibt mit Videoreihen Einblick in das Leben und die Interessen junger Menschen vom Land. Projektleiterin Hermina de Vries zeigte sich hocherfreut und empfand den Preis als besondere Anerkennung für ihr Team

Quelle: Regio8

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