Drei neue Auszubildende als Notfallsanitäter beim DRK

Drei neue Auszubildende als Notfallsanitäter beim DRK
Regio

Borken/Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat drei junge Menschen eingestellt, die zu Notfallsanitätern ausgebildet werden. Damit unterstreicht die Hilfsorganisation ihren hohen Ausbildungsstandard, verbunden mit ausgezeichneter Qualität. Das Rote Kreuz betreibt im Kreis Borken vier Rettungswachen in Gescher, Vreden, Südlohn und Isselburg. Verantwortlich für den Rettungsdienst in der Region ist die Kreisbehörde Borken.

Jürgen Rave, Leiter Rettung beim Roten Kreuz im Kreis Borken, sowie Praxisanleiter Ortwin Dördelmann begrüßten das neue Azubi-Trio im Rotkreuz-Zentrum in Borken:

• Elias Abou-Alfe (22), Stadtlohn: „Ich will lernen, im Einsatz Verantwortung zu übernehmen und Menschen zu helfen. Ich war bereits in der Wache in Südlohn als hauptamtlicher Rettungssanitäter im Einsatz.“

• David Bublitz (29), Stadtlohn: „Ich habe schon als hauptamtlicher Rettungssanitäter in der Wache in Vreden gearbeitet und möchte jetzt den nächsten Schritt zum Notfallsanitäter gehen.“

• Malte Große Ahlert (19), Gescher: „Bei mir war der Weg vorgezeichnet, im Rettungsdienst zu landen. Ich habe bereits alle Stationen beim Jugendrotkreuz in Gescher durchlaufen und großen Gefallen an der Rotkreuz-Arbeit gefunden.“

Die Drei können sich durchaus als Auserwählte fühlen – auch wenn eine dreijährige schwere und anspruchsvolle Ausbildung erst noch vor ihnen liegt. „Wir hatten auf die Stellenausschreibungen rund 300 Bewerbungen aus ganz Deutschland“, betont Jürgen Rave. „Der Beruf ist sehr begehrt.“ Und die Anforderungen entsprechend hoch: Alle Drei mussten sich qualifizieren und Tests bestehen, unter anderem in den Bereichen Allgemeinwissen, Rettungswesen, Sport (Geschicklichkeit, Ausdauer).

Erst vor Kurzem erhielten – mit Rotkreuz-Beteiligung – die ersten im Kreis Borken staatlich ausgebildeten Notfallsanitäter ihre Zeugnisse. Sie wurden in der Feuerwehr- und Rettungsakademie Bocholt theoretisch ausgebildet; die Praxisanleitung erfolgt in den Rettungswachen. Nach Rotkreuz-Infos werden 17 neue Auszubildende den aktuellen Jahrgang bilden – unter ihnen das Rotkreuz-Trio. Grundlage der neuen Ausbildung ist eine Gesetzesänderung von 2013, die den Einsatz von Notfallsanitätern vorschreibt.

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Jürgen Rave (rechts), Leiter Rettung beim Roten Kreuz im Kreis Borken, begrüßt die drei neuen Notfallsanitäter-Auszubildenden (von links): Elias Abou-Alfe, David Bublitz und Malte Große Ahlert.

Foto: DRK/and

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