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Drohungen, Beleidigungen, Aggressionen – und immer wieder Alkohol / Was ist los in dieser Stadt?

Drohungen, Beleidigungen, Aggressionen – und immer wieder Alkohol / Was ist los in dieser Stadt?
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Bocholt (ots) – (fr) Am Sonntagmorgen saß ein 49-jähriger

Bocholter gegen 05.00 Uhr im Bereich der Lichtsteele in einem Taxi.

Warum auch immer schlug er gegen die Scheibe, um die Aufmerksamkeit

der Polizeibeamten zu erlangen, die sich gerade um einen Randalierer

kümmern mussten (Bericht dazu folgt gleich). Als die Beamten zu ihm

rüber sahen, zeigte der 49-Jährige in deren Richtung und beleidigte

sie lautstark. Mit dem Einsatz der Beamten hatte der 49-Jährige

nichts zu tun. Die Polizisten stellten die Personalien fest und

leiteten ein Strafverfahren ein. Auch während der

Personalienfeststellung verhielt sich der 49-Jährige aggressiv und

unkooperativ.

Zum Randalierer: Es handelt sich um einen 26-jährigen Bocholter,

der auf der Ravardistraße randaliert hatte. Einem Platzverweis der

Polizeibeamten kam er nicht nach, sodass er zur Verhinderung von

Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Im Laufe des Einsatzes

verhielt sich der 26-Jährige aggressiv und beleidigte die Beamten

mehrfach. Auch der 26-Jährige wird sich nun in einem Strafverfahren

verantworten müssen.

Ein weiterer Fall trug sich am Freitag gegen 17.00 Uhr zu. Zwei

polizeibekannte und alkoholisierte Straftäter (40-jähriger Bocholter

und 31-jähriger polnischer Staatsbürger, der sich ohne festen

Wohnsitz in Bocholt aufhält) wurden bei einem Ladendiebstahl in einem

Supermarkt an der Münsterstraße erwischt und durch die Polizei zur

Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Der 40-Jährige beleidigte die Beamten (zum wiederholten Male)

während des Einsatzes massiv. Gegen ihn wurde ein weiteres

Strafverfahren eingeleitet.

Berichtenswert ist auch der folgende Fall: Polizeibeamtinnen

vollstreckten am Samstagmorgen einen richterlichen Vorführbefehl, der

sich gegen einen 18-jährigen Bocholter richtete. Als die Beamtinnen

den 18-Jährigen an dessen Wohnanschrift abholen wollten, mischte sich

dessen 20-jähriger Bruder ein und drohte den Beamtinnen. Er konnte

zwar durch den ebenfalls anwesenden Vater beruhigt werden, beleidigte

die Polizistinnen aber, als diese den 18-Jährigen aus dem Haus

führten. Auch gegen den 20-Jährigen wurde ein Strafverfahren

eingeleitet.

Weiter geht`s: Am Samstag rief die Besatzung eines Rettungswagens

gegen 01.10. die Polizei zur Hilfe. Ein 32-jähriger alkoholisierter

Isselburger, dem Rettungssanitäter helfen wollten, hatte diese mit

Schlägen und Tritten angriffen und sich der Behandlung widersetzt.

Der Fall trug sich in einem Wohnhaus auf der Ravardistraße zu. Als

die Polizeibeamten eintrafen, saß der 32-Jährige an eine Wand gelehnt

und konnte zunächst nicht geweckt werden. Als dies nach einiger Zeit

doch gelang, griff der aggressive Mann sofort die Rettungssanitäter

und die Polizisten an. Die Polizisten unterbanden die Angriffe,

fixierten den 32-Jährigen und nahmen in bis zur ausreichenden

Ausnüchterung in Gewahrsam. Im Verlauf des Einsatzes beruhigte er

sich merklich. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Rätsel gibt auch der folgende Fall auf: Am Sonntag stand eine

Streifenwagenbesatzung gegen 01.45 Uhr auf einem Parkplatz an der

Straße Im Königsesch. Auf dem gegenüberliegenden Parkplatz stand ein

Pkw, dessen Fahrer plötzlich durch Lichtzeichen auf sich aufmerksam

machte und in Richtung der Beamten einen Baseballschläger aus dem

Fenster hielt und in typischer Weise schwang.

Die Beamten kontrollierten den Pkw samt der drei Insassen und

stellten den Baseballschläger aus gefahrenabwehrenden Gründen sicher.

Gründe für sein Verhalten nannte der 19-jährige Hamminkelner nicht.

Vielleich fand er sich einfach nur cool.

Alkohol war der Auslöser des folgenden Ereignisses: Am Sonntag

torkelte ein 58-jähriger Kasache ohne festen Wohnsitz in Deutschland

stark alkoholisiert über die Fahrbahn der Winterswijker Straße. Er

war am Samstagabend wegen seinen hohen Alkoholisierungsgrades und

oberflächlicher Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert

worden, aus dem er sich selbst entlassen hatte.

Die Polizeibeamten nahmen ihn zum Schutz der eigenen Person in

Gewahrsam. Ein Arzt bescheinigte die Gewahrsamsfähigkeit, sodass er

in der Polizeizelle bleiben konnte und nicht ins Krankenhaus gebracht

werden musste.

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