Dürr fürchtet Handelskrieg mit China wegen Strafzöllen



Berlin (dts Nachrichtenagentur) FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat die Verhängung von Strafzöllen auf chinesische E-Autos kritisiert. „Wir sollten aufpassen, dass wir uns nicht ins eigene Fleisch schneiden mit Strafzöllen, die nur dazu führen, dass es dann Strafzölle auch aus der anderen Richtung geben wird“, sagte Dürr dem TV-Sender „Welt“ (Donnerstagausgabe). „Deswegen wäre ich da sehr vorsichtig und bin überrascht, dass die Kommission von Frau von der Leyen diesen Weg aktuell wählt.“

Man sei „immer im Wettbewerb mit China, auch in einem systemischen und politischen Wettbewerb, und gleichzeitig ist China derzeit auch Handelspartner“, erklärte der FDP-Politiker. Deutschland habe zwar chinesische Konkurrenz und „die ist auch teilweise nicht fair“, so Dürr. „Aber die Antwort muss ja sein, dass unsere Unternehmen wettbewerbsfähig sind auf dem Weltmarkt. Dafür sollten wir alles tun“, sagte er. „Aber Handelskriege sind sicherlich nicht die richtige Antwort.“

Foto: Chinesische Flagge (Archiv) – via dts Nachrichtenagentur

  1. Strafzölle, die die EU-Kommission verhängt, sind nichts anderes als Steuern, die in die Kasse der Kommission fließen. Den Bürokraten in Brüssel ist die deutsche Automobilwirtschaft reichlich egal, Hauptsache sie können sich bereichern und ihre eigenen Ziele verfolgen, zum Beispiel um ihren Krieg in der Ukraine zu finanzieren.

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