Duvenbeck augenscheinlich in Schieflage – Mehrere Berichte über möglichen Verkauf

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Vier Jahre nach dem Einstieg des Finanzinvestors Waterland steht Duvenbeck, Deutschlands größter Automobillogistiker mit 6.000 Beschäftigten, vor einer der bisher schwierigsten Etappen seiner Firmengeschichte. Mehrere deutsche Fachzeitschriften berichten übereinstimmend, dass hinter den Kulissen bereits an verschiedenen Zukunftsszenarien gearbeitet wird – darunter auch der mögliche Verkauf des Unternehmens aus Bocholt.
Die Herausforderungen sollen sowohl aus rückläufigen Umsätzen in der europäischen Automobilbranche als auch aus internen Managementfehlern resultieren. Laut BBV wurde dem früheren Eigentümer Thomas Duvenbeck ein Rückkaufangebot unterbreitet, das dieser jedoch ablehnte, wie die Zeitung berichtet.
Im Jahr 2022 hatte die Investmentgesellschaft Waterland Private Equity („Waterland“) eine Mehrheitsbeteiligung an der Duvenbeck-Gruppe erworben. Das traditionsreiche Familienunternehmen, das 1932 gegründet wurde, betreibt 33 Standorte in acht Ländern. Als Full-Service-Logistikdienstleister deckt es die Bereiche Design und Spedition ab. Mit einem Fuhrpark von über 1.500 eigenen Schwergutfahrzeugen richtet sich das Unternehmen vor allem an Kunden aus der Automobilindustrie, Industrie sowie Landmaschinenbranche.
In den 15 Jahren vor dem Einstieg der Investoren verzeichnete Duvenbeck eine mehr als siebenfache Umsatzsteigerung. Das ambitionierte Wachstum sollte durch die Unterstützung des neuen Mehrheitsinvestors Waterland weiter beschleunigt werden. Der strategische Fokus lag dabei auf der Ausweitung der Internationalisierung, der Entwicklung zentraler Kompetenzen sowie der mittelfristigen Erschließung neuer Kundengruppen.
