Oktober 24, 2021

Ein Weinfest der Superlative

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Erstes Interview mit Weinkönigin Ramona Bork und die rundum zufriedene Weinfest-Bilanz von Stadtmarketing-Chef Ludger Dieckhues

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Nachfolgend die schriftliche Bilanz des Stadtmarketings: Eines vorweg: es macht mit den Winzern immer wieder sehr viel Spaß das Weinfest in Bocholt auszurichten. Alle sind absolut motiviert!  Die Leute auf dem Platz, also die Gäste, haben viel Spaß, es ist für uns das Highlight in der ersten Ferienhälfte in Bocholt, wo man sich trifft und Erlebtes bzw. Bevorstehendes bequatscht. Wo toll gefeiert wird und wo in diesem Jahr erneut viel Wein und –bei den Temperaturen- auch viel Wasser getrunken wurde.

Schon am Freitagnachmittag zur Eröffnung um 17.00 Uhr füllte sich der Platz schnell, Sitzplätze waren Mangelware, Sonnenschirme gefragt. Erste Weine wurden probiert, auch das ältere Publikum vergnügte sich bei Gesprächen, einem Flammkuchen, einem Burger und dem ein oder anderen Glas Wein. Freitagabend war es ab 20 Uhr richtig voll auf dem St.-Georg-Platz: Stehtische, Thekenplätze, Bänke auf und rund um den Brunnen waren gefüllt. Auch vor den Eisdielen auf dem Markt und auf dem Gasthausplatz gab es kein Plätzchen mehr, die Nordstraße wurde als Fahrradparkplatz genutzt  – mediterranes Flair in Bocholt! Die Sporker Musikanten sorgten traditionell am ersten Abend für Stimmung. Es wurde weinselig gefeiert, getanzt, gesungen. Obwohl die Wasservorräte nach bestem Wissen und Gewissen vorbereitet wurden, musste schon am Samstagmorgen vom Stadtmarketing Nachschub heran gebracht werden – es sollte nicht das letzte Mal bleiben.

Eine echte Weinparty wurde dann am Samstagabend gefeiert: Bereits nach der Abendmesse in St.-Georg war der Platz so voll, dass sich die Besucher um Tische und Stehtische bemühten, sich in Gruppen zusammen stellen und in  weinseliger Stimmung den Sommerabend genossen. Jung und Alt mischen sich bunt durcheinander, es war  kaum noch ein Durchkommen. „Das ist ein toller Sommer, wir genießen es in Bocholt zu sein,“ freut sich Axel Hörner vom Weingut Amselhof in Knöringen (Pfalz). Wein und Wasser fließen in Strömen, die Kühlwagen gaben ihr Bestes, die Winzer auch – mehr ging auf dem St.-Georg-Platz in Bocholt nicht – das Weinfest wird zum Ferientreffpunkt mitten in der City. – „Die Besucher trinken Gott sei Dank auch viel Wasser zwischendurch, bei der Hitze genau richtig“, sagt Winzer Gerd Pfaffmann aus Impflingen. Aber auch die ersten Weinsorten sind Samstagnacht erschöpft.  Gegen 1.00 Uhr nachts begann das große Aufräumen durch Winzer und Stadtmarketing, denn der Platz musste zur ersten Sonntagsmesse in St.-Georg wieder fein heraus geputzt sein. Die Winzer waren begeistert von ihren Gästen – „ein total angenehmes Publikum in Bocholt“ war immer wieder zu hören. Es war aber auch ein langer Tag: am Samstag war trotz der Hitze schon tagsüber recht viel los, wobei Plätze unter den Sonnenschirmen Priorität hatten – ab mittags saßen die Menschen rund um die Weinhütten und –stände und genossen Wein, Flammkuchen, Burger – und Mineralwasser.

Am Sonntag wurde die gemütliche, entspannte weinselige Stimmung bei warmem Wetter durch eine zeitweilige nachmittägliche Wolkendecke nicht getrübt – im Gegenteil, es war nicht ganz so warm auf dem St.-Georg-Platz. Und das Fest begann direkt ab 12 Uhr vielversprechend: nach dem Ende der letzten Sonntagsmesse in St.-Georg füllte sich der Platz schnell – die Kirchengemeinde hatte zudem Weingutscheine für die Kirchenbesucher verteilt. Und das Stadtmarketing holt zum zweiten Mal eine große Fuhre Mineralwasser nach – am Samstagabend war der Vorrat erneut zur Neige gegangen. Es wurde in 2018  so viel Mineralwasser getrunken wie noch nie – und Wein natürlich auch! Es wurde nachmittags an den Weinständen viel erzählt, man traf sich, hatte schon die ersten Feriengeschichten und viele Bocholter kennen mittlerweile ihre Winzer, führen Fachgespräche, holen ihren Wein ab, verabreden sich auf ein Weinchen. Den ganzen Sonntag war es auf dem Weinfest ein ständiges Kommen und Gehen, ein Sommerfest in der City.

Ramona I. (Bork) heißt Bocholt’s neue Weinkönigin. Sie wurde aus dem großen Sektkübel mit insgesamt 53 Bewerbungen gezogen – so viele Bewerbungen gab es noch nie! Wie immer hatten die  Winzer 3 Bewerbungszettel gezogen, falls mal eine Absage kommt. Und Ramona Bork  sagte spontan und begeistert: „…jetzt sprechen wir mal nicht dienstlich – rufen Sie wegen des Weinfestes an? – ich freu mich riesig“. Als Mitarbeiterin des Entsorgungs- und Servicebetriebes der Stadt Bocholt hat Ramona Bork des Öfteren mit dem Stadtmarketing bei Veranstaltungen zu tun….. – Ramona I. ist 30 Jahre alt, ledig, Weinliebhaberin (vor allem Weißwein), sie trinkt auch gerne Sekt und sie ist all die Jahre öfter auf dem Weinfest. „Meine Eltern haben Silberhochzeit an diesem Wochenende – es wurde schon viel gefeiert und ich muss da jetzt mal weg…!“ erklärte die neue Weinkönigin noch am Telefon, dass sie aus dem Feiern gar nicht heraus kommt. Ramona Bork ist Bürokauffrau. Hobbies sind wandern, reisen und ein bisschen Yoga.

 

Die bisherige Weinkönigin Andrea I. (Nienhaus) übernahm dann um 18 Uhr auf dem St.-Georg-Platz die Krönung der neuen Weinkönigin.   Ramona I. erhielt einen Gutschein für ein Wochenende in der Pfalz, eine Kiste Pfälzer Wein, den Bocholter Stadtring (gestiftet vom Juwelier Hermeier) und einen Blumenstrauß – und beim Rundgang über den Platz von Stand zu Stand erhielt sie liebe Glückwünsche ohne Ende….. In den kommenden Monaten wird sie zum Beispiel bei der Eröffnung von Kirmes, Weihnachtsmarkt oder bei der Eisbahn dabei sein.

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