Ereignisreiche Mitgliederversammlung: TuS Stenern wählt einen neuen Vorstand

Lesezeit: ca. 3 Minuten


Die diesjährige Jahreshauptversammlung des TuS Stenern stand ganz im Zeichen des Aufbruchs. Vorstandssprecher Klaus Mertens und Rene Fuchs, zuständig für die Finanzen, traten nach sechs beziehungsweise drei Jahren im Amt nicht mehr zur Neuwahl an. Mit Eric Peters (Vorstandssprecher), David Ihorst (Finanzen) und Robin Grünewald (Marketing) – ergänzt durch Erik Belting (Verwaltung) – hat sich ein junger, engagierter Vorstand gefunden, der einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt wurde.

Der neue Vorstand tritt an mit einer klaren Agenda: Gemeinschaft stärken, die Infrastruktur modernisieren und den Verein für künftige Generationen aufstellen. TuS Stenern zählt über 700 Mitglieder und gehört damit zu den mitgliederstärksten Vereinen im Stadtgebiet – doch diese Stärke bringt auch Herausforderungen mit sich.

„Wir sind ein starker Verein mit einer tollen Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, diesen Zusammenhalt wieder spürbarer zu machen – auf dem Platz, in den Hallen und darüber hinaus. TuS Stenern soll nicht nur ein Sportverein sein, sondern ein echter Treffpunkt für den Stadtteil Stenern.“ Eric Peters, Vorstandssprecher TuS Stenern
Wartelisten für Kinder und Jugendliche: Kapazitätsprobleme als drängendste Aufgabe

Trotz der Mitgliedsstärke steht der Verein vor einem gravierenden Problem: Es gibt schlicht zu wenig Spiel- und Trainingsflächen. Kinder und Jugendliche, die beim TuS Stenern spielen möchten, stehen auf Wartelisten – nicht weil der Wille fehlt, sie aufzunehmen, sondern weil die Kapazitäten es nicht zulassen.

„Es kann nicht sein, dass Kinder, die Fußball spielen wollen, abgewiesen werden müssen – nicht wegen fehlendem Interesse, sondern wegen fehlender Fläche. Das wollen wir ändern. Eine Erweiterung unserer Sportanlage oder ein Kunstrasenplatz wären ein großer Schritt, um unsere Kapazitäten dauerhaft zu erhöhen.“ David Ihorst, Vorstand Finanzen

Der neue Vorstand hat sich deshalb die Weiterentwicklung der Platzanlage am Hünting ganz oben auf die Agenda gesetzt. Konkret geht es um eine Veränderung der bestehenden Platzanlage, die Möglichkeit, einen Kunstrasenplatz zu realisieren, und die enge Zusammenarbeit mit den Nachbarvereinen am Hünting sowie mit der Stadt Bocholt.

„Wir sehen uns nicht als Konkurrenten zu den anderen Vereinen am Hünting – im Gegenteil. Gemeinsam können wir gegenüber der Stadt Bocholt viel wirksamer für bessere Infrastruktur eintreten. Mehr Fläche bedeutet mehr Sport, mehr Jugend, mehr Zukunft für den ganzen Stadtteil Stenern.“ Robin Grünewald, Vorstand Marketing

Unter dem Motto #NEXTGEN will der neue Vorstand den Verein in die nächste Ära führen: Neustart einläuten, Engagement zeigen, die Infrastruktur als X-Faktor nutzen, Tradition bewahren, Gemeinschaft stärken, Erfolge feiern und Nachwuchs fördern. Diese sieben Werte sind kein leeres Versprechen – sie sind das Programm.

Auf der Jahreshauptversammlung sind auch langjährige Mitglieder des TuS Stenern geehrt worden:

Jubilare des TuS Stenern

35 Jahre: Robert Bischof, Ewald Holtkamp, Markus Kampshoff

30 Jahre: David Ihorst, Tobias Tenbergen

25 Jahre: Holger Krämer, Michael Kampshoff, Felix Knabe, Max Niehaves, Fam. Thomas Paus

Dieser Beitrag wurde mit dem Presseservice-Tool von Made in Bocholt erstellt. Mehr Infos hier

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    Frank. L says:

    Warum bringt man es hier nicht auf den Punkt ??!!
    Hier bekam der Nachbarverein der 1.FC Bocholt beim Regionalliga Aufstieg einen neuen Gästeblock von der Stadt Bocholt finanziert. Dann musste noch eine neue Flutlichtanlage und eine Rasenheizung samt neuen Rasen her, die aber nur für den Aufstieg in die 3.Liga gebraucht wird. Das waren mal eben Ausgaben von über 3 Millionen Euro!!
    Der 1.FC Bocholt stand zum dritten Mal in den letzten 4 Jahren vor dem Abstieg aus der Regionalliga West. Lediglich eine gute Hinrunde hatte gereicht, um der Stadt Bocholt, schlappe 2,85 Millionen Euro aus der Nase zu ziehen. Bei der Stadt Bocholt sitzen Ratsmitglieder die selber noch nie Fussball gespielt haben. Der damalige Bürgermeister Kerkhoff, der erste Stadtratvorsitzende Volmering oder Gisbert Bresser mit einem Burghart Henneken waren die großen Befürworter der Fördergelder. Ein Gisbert Bresser sprach vom Sportstandort ,,Am Hünting“ der unbedingt erhalten werden müsste.
    Der Sportstandort ,,Am Hünting“ beherbergt über 54 Mannschaften mit viel zu wenig Sportplätzen, aber für einen Verein, der nur in die Professionalisierung investiert, wurden zum wiederholten Male hohe Gelder locker gemacht. Die Stadt Bocholt zerstört seit Jahren viele Sportvereine mit ihren Platzierungen der Fördergelder. Ich verstehe schon seit Jahren nicht, dass sich das Olympia Bocholt und die Tus Stenern gefallen lassen. Der größte Witz an der ganzen Sache ist auch noch, dass sich die Jugend vom 1.FC Bocholt beim Nachbarverein Olympia umzieht und duscht.

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