Erstellung des Mobilitätskonzeptes: CDU beantragt Bereitstellung von zusätzlichen Haushaltsmitteln

Rahmen ihrer Fraktionssitzung am vergangenen Montag haben die Mitglieder der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bocholt einen Antrag zur Bereitstellung von zusätzlichen Haushaltsmitteln für die Erstellung des Mobilitätskonzeptes auf den Weg gebracht.

Bereits im Jahr 2016 hatte die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der CDU-Fraktion einen Grundsatzbeschluss zur Erstellung eines nachhaltigen Mobilitätskonzeptes für die Stadt Bocholt beschlossen. In der Zwischenzeit haben die Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt mbH (EWIBO) und die Stadtwerke Bocholt GmbH ein Ziel- und Maßnahmensystem für ein Mobilitätskonzept erstellt und den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung im Mai 2017 vorgestellt. Aufbauend auf dem vorliegenden Ziel- und Maßnahmensystem soll nun in einem zweiten Schritt ein entsprechendes Mobilitätskonzept für die Stadt Bocholt erstellt werden, das alle Aspekte der künftigen Mobilität berücksichtigt.

„Aufgrund der Komplexität des gesamten Themas ist es erforderlich, externe Sachverständige bei der Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes herbeizuziehen bzw. diese zu beauftragen, in Abstimmung mit Politik und Verwaltung ein solches Konzept zu erstellen. Die dafür erforderlichen Mittel wollen wir im Haushalt der Stadt Bocholt bereitstellen. Die aktuell bundesweite Diskussion über drohende Dieselfahrverbote macht deutlich, dass wir dringend moderne, multimodale Mobilitätskonzepte entwickeln müssen, um die Kombination von Bus, Bahn, Fahrrad und Pkw effizienter zu gestalten und insgesamt benutzerfreundlicher zu machen“, so der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Thomas Eusterfeldhaus.

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