15 años ciclista levemente herido

Bocholt (ots): cuando se convierte en un estacionamiento, un conductor capturó a un ciclista el sábado en Bocholt. El niño de 32 de años viajaba hacia el centro de la ciudad contra el reloj 17.55 en la carretera Westend. Cuando Bocholterin giró a la derecha en un estacionamiento, ella chocó con un ciclista de 15. El Bocholter había conducido en el carril de peatones y bicicletas en la misma dirección. Ella sufrió heridas leves. [...]

Niña de siete años capturada en coche.

Bocholt (ots) - Las lesiones leves sufrieron el viernes a un niño de siete años en un accidente en Bocholt. La niña había querido cruzar la Ernststraße contra el reloj 13.10. Mientras corría hacia la calle detrás de un automóvil estacionado, atrapó el automóvil de un 70 de un año. El holandés no pudo evitar una colisión a pesar del frenado total. El niño llegó al hospital para recibir tratamiento ambulatorio. [...]

MukoTour 2019: el campo de inicio de registro recopila 54.000 Euro

Den Menschen im westlichen Münsterland bot sich am Samstag ein ungewöhnliches Bild: 450 Hobby- und ehemalige Profi-Radfahrer rollten zwischen Bocholt, Raesfeld, Velen und Rhede und sammelten so für die Erforschung der bislang unheilbaren Erbkrankheit Mukoviszidose. Mit einer weiteren ungewöhnlichen Aktion machten sie zudem auf die kaum aussprechbare Krankheit aufmerksam, an der alleine in Deutschland über 8000 Menschen leiden und zu oft bereits in jungen Jahren qualvoll ersticken.Vor dem Startschuss an der ROSE BIKETOWN lud die stellvertretende Landrätin und Vorsitzende des Vereins Muko-Life e.V. Silke Sommers die Teilnehmer dazu ein, dreißig Sekunden durch eine Makkaroni zu atmen. „Wir wollten mit diesem Selbstversuch einmal unseren gesunden Teilnehmern vor Augen führen, wie beklemmend es sich anfühlt, mit Mukoviszidose zu leben und um jeden Atemzug kämpfen zu müssen“, so Silke Sommers. „Auf die Idee brachte uns der Mukoviszidose-Patient Reiner Heske, der bei der Muko-Bike-Tour 2018 den Vergleich mit einem Strohhalm brachte. Nur nehmen wir aus Umweltgründen kompostierbare Makkaroni. Wir hoffen nun, dass viele über die sozialen Medien beim Selbstversuch mitmachen und wir so die Krankheit bekannter machen.“Der Mukoviszidose-Patient Reiner Heske fährt auch diesmal wieder bei der Muko-Bike-Tour mit und beobachtet den Massen-Selbstversuch, den längst nicht jeder über 30 Sekunden durchhält. „Eine solche akute Atemnot kennen viele Mukoviszidose-Patienten nur allzu gut“, so der 48-jährige Mukoviszidose-Patient. „Mich konnte vor einigen Jahren nur noch eine Spenderlunge retten, aber zum Glück hilft mir und vielen Patienten auch die Mukoviszidose-Forschung dabei, ein möglichst langes Leben zu führen.“ Darum macht er zusammen mit dem ebenfalls erkrankten 55-jährigen Burkhard Farnschläder und Ottmar Kessler gleich bei zwei Veranstaltungen auf die Krankheit aufmerksam und sammelt Geld für deren Erforschung. „Am vergangenen Samstag waren wir beim Spendenlauf auf Amrum und fuhren danach von der Nordseeküste mit dem Rad nach Bocholt. Mit der Muko-Bike-Tour werden wir bis zu unserem Zuhause im Bergischen Land rund 800 Kilometer zurücklegen.“Den anderen Teilnehmern reichen schon die 95 Kilometer. „Wir fahren wie immer im gemütlichen Tempo, damit jeder mithalten kann. Aber am Abend werde ich das dann auch in den Knochen merken“, prophezeit die langjährige Tourkapitänin Jutta Tielemann, die 1988 olympisches Silber im Straßenrennen gewann. Gerade recht kommt da der erste Zwischenstopp am Schloss Raesfeld, wo sie Bürgermeister Andreas Grotendorst zu einer Stärkung empfängt. „Ein tolles Bild vor unserem Schloss“, so Grotendorst. „So viele Menschen, die sich für eine gute Sache einsetzen und offenbar viel Spaß dabei haben.“ Weiter geht’s dann für das Peloton zum Reiterverein Velen e.V. – hier erwartet sie Velens Bürgermeisterin Dagmar Jeske. „Ich freue mich, dass die Muko-Bike-Tour auch in diesem Jahr wieder in Velen Halt macht, denn das ist auch für uns etwas Besonderes, wenn ein so großes Peloton durch unsere Straßen fährt“, erklärt Jeske.2020 dürfen 500 Muko-Biker startenNach einem letzten Zwischenstopp beim SC Grün-Weiß Vardingholt geht es dann über Barlo und Hemden zurück zur ROSE BIKETOWN, wo die Muko-Biker von Kindern des Kindergartens St. Marien und vielen Freunden empfangen werden. Kurz darauf verkündet Tourleiter Franz-Wilhelm Tielkes überglücklich: „Wir bekamen gerade ein dickes Lob von der Polizei und dürfen beim nächsten Mal sogar mit 500 Teilnehmern fahren!“ Ebenso angetan zeigt sich Mitveranstalter Torsten Hechrath-Rose, Geschäftsführer von ROSE Bikes Bocholt: „Ich bin rundum begeistert von unserer sehr bunten Truppe. Zusammen mit ehemaligen Profis wie Jutta Tielemann fahren Hobbyfahrer auf normalen Rennrädern, Pedelecs und E-Bikes, aber auch viele Mukoviszidose-Patienten und viele kleine Gruppen, die sich von der Arbeit oder ihren Hobbies kennen.“ Allesamt vereint in den gelb-schwarzen Trikots, dessen Verkaufsreinerlöse ROSE Bikes wieder an Muko-Life stiftet. Zusammen mit den Schecks von Radsportgruppen und Sponsoren ergibt sich eine Spendensumme insgesamt rund 54.000 Euro. „Wir können uns nur bei allen Beteiligten herzlich bedanken. Mit dem Geld werden wir das Team von Professor Wolf-Michael Weber aus Münster unterstützen“, so die Vorsitzende von Muko Life e.V. Silke Sommers. „Das Team hat eine vielversprechende Therapie entwickelt, die jetzt viel Geld für eine klinische Erprobung brauch. Wenn das klappt, kommen wir unserem Ziel sehr nah, dass niemand mehr an Mukoviszidose sterben muss.“Wer die Mukoviszidose-Forschung unterstützen möchte, kann sich unter www.rosebikes.de/mukobiketour <www.rosebikes.de/mukobiketour> ein Trikot für 49,95 Euro bestellen. Bis auf die Mehrwertsteuer geht der gesamte Betrag an Muko Life e.V.Bildunterschrift Gruppenbild vor ROSE BIKETOWN mit den Schecks: Friedhelm Kegelmann (Geschäftsführer Muko-Life e.V.) und Silke Sommers (Vorsitzende Muko Life e.V.) […]