ESB bevorzugt bei Streusalzeinsatz “eher defensive Vorgehensweise”

Der Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb hat seit Sonntag über 250 Tonnen Salz in Bocholt gestreut. Aktuell liegen noch 300 weitere Tonnen auf Lager. Es habe zu keiner Zeit Engpässe gegeben, erläutert auf Anfrage von Made in Bocholt ESB-Leiter. Gisbert Jacobs. Die Winterdiensteinsatzleitung mache auch keine Vorgaben an Beschäftigten, weniger Salz zu streuen als üblich, hieß es weiter. Dennoch: “Insgesamt verfolgen wir bei der Anwendung von Streusalz eine eher defensive Vorgehensweise, weil Streusalz das Straßenbegleitgrün schädigen kann und Fließgewässer belastet“, so der Chef.

Das Vorabstreuen, wie es in den Niederlanden oft praktiziert wird, werde auch in Deutschland seit Jahren diskutiert und findet in der Praxis auch Anwendung. Ob diese Methode sinnvoll ist, stelle sich meistens aber erst nach dem Einsatz heraus. Gebe es zum Beispiel vor dem Schneefall Schneeregen sei das ungünstig, weil das Salz dann ohne Wirkung von der Straße abgespült werde, heißt es weiter.

Wie es mit der Müllabfuhr weitergeht, für die der ESB ebenfalls zuständig ist, wollte Gisbert Jacobs heute noch nicht sagen. Er kündigte für morgen eine Medieninfo an.

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  1. Ich finde es schrecklich, wie in Bocholt das Streuen von Salz gehandhabt wird!! Manche Fahrten sind einfach nötig und wichtig!!
    Ist die Sicherheit der Menschen so unwichtig, Herr G.??

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