EUREGIO bewirbt sich um den Titel „European Youth Capital 2029“

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Die EUREGIO steht auf der Bewerberliste für den Titel European Youth Capital (EYC) 2029, eine Auszeichnung des European Youth Forum, die innovative Jugendprojekte auf europäischer Ebene fördert. Mit ihrem grenzüberschreitenden Konzept zur Jugendbeteiligung setzt die EUREGIO auf die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden. Jugendlichen kommt dabei eine zentrale Rolle zu, sie gestalten aktiv politische und gesellschaftliche Prozesse mit. Wichtige Ziele sind die Stärkung der Jugendpartizipation, die Erhöhung der Sichtbarkeit jugendorientierter Initiativen sowie die Förderung des europäisch-demokratischen Engagements.
Die Vorbereitung der Kandidatur erfolgte unter intensiver Mitwirkung der Jugendlichen selbst, die über Jugendräte, bilateral organisierte Treffen und Veranstaltungen wie das EUREGIO Youth Battle oder den Youth Congress 2025 ihre eigenen Ideen und Prioritäten einbrachten. Dieses Bottom-up-Verfahren sorgt für eine breite und nachhaltige Einbindung junger Stimmen aus urbanen wie ländlichen Bereichen. Mit einem etablierten Netzwerk aus Jugendräten und Austauschprogrammen schafft die EUREGIO eine Plattform, die den europäischen Gedanken fördert und zugleich Innovationen und gegenseitiges Verständnis unter Jugendlichen aus beiden Ländern unterstützt.
Im Fokus der Bewerbung stehen drei Kernaspekte: Die verstärkte Einflussnahme von Jugendlichen auf politische Entscheidungen auf lokaler und europäischer Ebene, eine verbesserte Sichtbarkeit sowie der leichtere Zugang zu jugendpolitischen Initiativen besonders auch in ländlichen Zonen, und schließlich das aktive Mitwirken junger Menschen an der europäischen Demokratie, insbesondere im Vorfeld der Europawahl 2029. Das Programm baut auf bestehenden Angeboten auf und will diese weiterentwickeln, um nachhaltige Effekte zu erzielen und die Rolle Jugendlicher als politische Akteure zu festigen.
Der Gewinn des EYC-Titels könnte die Entwicklungsprozesse in der EUREGIO erheblich fördern, indem er das Bewusstsein für eine gemeinsame europäische Identität und den Zusammenhalt in der Grenzregion stärkt. Die strukturelle Einbindung junger Menschen in Entscheidungsprozesse soll weiter ausgebaut werden, wodurch Jugendliche zunehmend selbst Initiative ergreifen. Gleichzeitig sollen Sprach- und administrative Barrieren abgebaut und die Verbindung zwischen städtischen und ländlichen Gebieten vertieft werden. Die Aufnahme in die Shortlist markiert einen bedeutenden Schritt für die EUREGIO, das gemeinsame Ziel einer inklusiven, vernetzten und zukunftsorientierten Grenzregion zu verfolgen, in der junge Menschen sowohl die Gegenwart als auch die Zukunft aktiv gestalten.
