Europa in Bildern: Ausstellung des Bocholter Mariengymnasiums

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Mehrere Kurse des Mariengymnasiums beschäftigen sich auch in diesem Jahr wieder mit der künstlerischen Gestaltung europäischer Themen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei vor allem mit der Frage auseinander, welche Erwartungen, Hoffnungen, aber auch kritische Fragen und Ängste junge Menschen in NRW mit der Zukunft Europas verbinden.
Anlässlich des 160-jährigen Jubiläums der Europaschule werden die entstandenen Kunstwerke im Mai und Juni an drei verschiedenen Orten in Bocholt präsentiert. Den Auftakt macht das Medienzentrum: Dort öffnet die Ausstellung am Donnerstag, 7. Mai, um 12 Uhr. Die Schaulustigen können die Werke bis zum 29. Mai während der regulären Öffnungszeiten der Stadtbibliothek bewundern.
Nur wenige Tage später, am Montag, 11. Mai, folgt die Eröffnung der Ausstellung in der Stadtsparkasse Bocholt. Die Kunstwerke sind dort bis Ende Mai während der Banköffnungszeiten zu sehen. Im Juni, während der Jubiläumswoche des Mariengymnasiums vom 22. bis 27. Juni, wird ein dritter Ausstellungsteil in der Schule selbst gezeigt.
Die Schülerinnen und Schüler haben sich in Teams von zwei bis fünf Personen mit historischen und aktuellen Aspekten Europas beschäftigt. Dabei stand der Wunsch nach Frieden im Mittelpunkt – eine zentrale Motivation ist das in diesem Jahr 75 Jahre alte Projekt der Montanunion, die als Vorläufer der heutigen Europäischen Union gegründet wurde, um Krieg in Europa durch gemeinsame Kontrolle von Kohle- und Stahlproduktion zu verhindern.
Neben dem Frieden bringen die jungen Menschen auch Themen wie den Einfluss von sozialen Medien auf die Meinungsbildung sowie den Umweltschutz kreativ zum Ausdruck. Unter der Anleitung von Kunstlehrer Daglef Seeger entwickelten sie dreidimensionale Kunstobjekte aus Maschendraht, Pappmaché und Farbe. Begleitet werden die Exponate von erklärenden Texten, die Hintergründe und Entstehungsgeschichte erläutern.
Mit ihrem künstlerischen Engagement geben die Schülerinnen und Schüler einen eindrucksvollen Einblick in ihre Sicht auf Europa – zwischen Hoffnung, Verantwortung und kritischer Reflexion. Die Ausstellungen laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit den Zukunftsfragen unseres Kontinents auseinanderzusetzen.
