EWIBO im Umbruch – Belegschaft drastisch reduziert



Die Belegschaft der EWIBO ist von 140 auf 79 drastisch gesunken. Grund ist das inzwischen deutlich verminderte Aufgabenvolumen der städtischen Tochter. Die soll sich künftig ganz auf soziale Themen konzentrieren. Das teilte Bürgermeister Thomas Kerkhoff gestern im Haupt- und Finanzausschuss auf Anfrage der Stadtverordneten Bärbel Sauer (Soziale Liste) mit. Die wollte wissen, wo alle die Menschen geblieben seien. „Sie sind zumindest nicht spurlos verschwunden. So viel kann ich sagen“, antwortete der Ratsvorsitzende.

Viele Beschäftige seien von sich aus gegangen, von anderen habe man sich einvernehmlich getrennt, einigen musste auch gekündigt werden, ergänzte er weiter. Nicht betroffen von der Restrukturierung ist offensichtlich der Aufsichtsrat. Der hat beschlossen, sich nicht zu verkleinern und erst Recht nicht aufzulösen. Im Gegenteil: Das Kontrollgremium soll – so ähnlich wie bei der BEW – offenbar sogar mehr Einfluss erhalten und der Gesellschaftversammlung künftig Weisungen geben können.

Die Neuausrichtung sei im vollen Gange, so Thomas Kerkhoff weiter. Das gelte sowohl für gesellschaftsrechtliche wie auch strukturelle Änderungen. So ist auch die seit langem geplante Abspaltung der Immobiliensparte noch immer in Arbeit.

  1. Das freut aber die konkurrierenden Baufirmen in Bocholt! So verschwindet ein aufstrebender Neuling in der Branche, der Sozialwohnungen bauen wollte. Komisch, dass die SPD und Soziale Liste so schweigsam sind? Haben die Angst vor dem großen bösen Wolf aus Bielefeld, der eine Welpe ist?

  2. Rainer SauerRainer says:

    Schweigsam ist die SPD, aber nicht Soziale Liste Bocholt. Übrigen sind auch alle anderen Fraktionen schweigsam. Wir versuchen hingegen aufzuklären und auf zu decken.

    • Die Soziale Liste sollte auf jeden Fall nicht der Ente vom BBV auf den Leim gehen, die Stattsanwaltschaft Bielefeld ermittele gegen „die Ewibo“. Es wird nach deutschem Strafrecht ermittelt, ob Angestellte der Ewibo oder der damit verbundenen Personen Straftaten wie etwa Unterschlagung zum Nachteil der geschädigten (Stadt Bocholt) begangen haben. Die Verjährungsfrist für solche Taten ist i.d.R. 5 Jahre. Die läuft jetzt aus und es ist bis jetzt keine Anklage vor einem Gericht gegen einen Beschuldigten erhoben worden. Es war wohl nichts daran an der Anzeige sondern nur eine Falsche Verdächtigung. Das ist übrigens strafbar.

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