FDP Bocholt kritisiert SPD-Antrag zur Gehaltserhöhung von zwei Beigeordneten

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Die FDP Bocholt hat sich in einer Pressemitteilung vom 9. Juli 2026 kritisch zu einem Antrag der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Sandra Uebbing geäußert. Uebbing hatte gefordert, die Besoldung der Beigeordneten Jennifer Menk und Björn Volmering zu erhöhen – mit Verweis auf deren gestiegene Arbeitsbelastung.
Die Liberalen betonen zunächst ausdrücklich, dass sie die Arbeit von Menk und Volmering hoch einschätzen und ihnen keinerlei Vorwürfe machen. Der Antrag selbst werfe jedoch grundsätzliche Fragen auf. Aus Sicht der FDP ist die zusätzliche Arbeitsbelastung keine zufällige Entwicklung, sondern direkte Folge des Ende 2025 vom Bürgermeister vorgenommenen Neuzuschnitts der Dezernate – einer Umstrukturierung, der die SPD damals zugestimmt und die Uebbing nach Wahrnehmung der FDP öffentlich mitgetragen habe. Die Partei fragt deshalb, ob diese Entscheidung ausreichend durchdacht war, wenn sie nun selbst als Begründung für höhere Gehälter herangezogen wird.
Ein zweiter Kritikpunkt betrifft Uebbings persönliche Situation: Sie bewerbe sich derzeit auf die Stelle als Referentin des Bürgermeisters – eine Position, in der sie künftig eng mit Menk und Volmering zusammenarbeiten würde. Die FDP hält es für klärungsbedürftig, ob es angemessen ist, dass eine Bewerberin in einem laufenden Auswahlverfahren einen Antrag stellt, von dem eine für den Personalbereich zuständige Führungskraft profitieren würde. Ein konkretes Fehlverhalten wirft die Partei niemandem vor, verlangt aber Transparenz, damit gar nicht erst der Anschein eines Interessenkonflikts entsteht.
Inhaltlich bemängelt die FDP zudem, dass der Antrag allein auf einer subjektiv empfundenen Mehrbelastung beruhe. Es fehle eine nachvollziehbare Stellenbewertung sowie ein Vergleich mit entsprechenden Positionen in ähnlich großen Kommunen. Statt einer politischen Einzelfallentscheidung fordert die Partei eine systematische, fachlich fundierte Neubewertung der Stellen.

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Paul says:
„Die Liberalen betonen zunächst ausdrücklich, dass sie die Arbeit von Menk und Volmering hoch einschätzen und ihnen keinerlei Vorwürfe machen.“
Natürlich rühmt man das. Schließlich hat man ja auch eine Grundsteuererhöhung durchgewunken, um Millionengräber und Prestigeprojekte zu finanzieren und politische Inkompetenz durchzuwinken.
Erich says:
Den Mehraufwand für die Bocholter Steuerzahler treten diese Selbstdarsteller mit Füßen! Auf dem Rücken der Bocholter Steuerzahler treiben sie heuchlerisch ihre Forderungen voran!