Flender-Chef hält Mittelstand für das „Rückgrat der Verteidigungsindustrie“

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Der Antriebs- und Getriebespezialist Flender ist im Vorfeld der Hannover-Messe in den Fokus des ZDF gerückt. Für einen Vorbericht zur weltweit bedeutenden Industriemesse besuchte ein Fernsehteam das Unternehmen, um dessen Rolle in der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie zu beleuchten.

Im Mittelpunkt des Beitrags, der im heute-journal ausgestrahlt wurde, stand die wachsende Bedeutung des Maschinen- und Anlagenbaus als Zulieferer für die Verteidigungsbranche. Nach Angaben des Unternehmens ist vielen bislang nicht bewusst, welche zentrale Funktion industrielle Fertigung und technische Komponenten in diesem Bereich bereits einnehmen. Firmenchef Andreas Evertz hält den Mittelstand sogar für das „Rückgrat der Verteidigungsindustrie“.

Auf der Hannover Messe hat das Bocholter Unternehmen Flender am ersten Messetag mehrere politische Gäste empfangen. Unter ihnen war Olaf Lies, der den Stand im Rahmen einer Delegation des SPD-Wirtschaftsforums besuchte. Im Austausch mit Flender-CEO Andreas Evertz stand insbesondere die Rolle des Maschinen- und Anlagenbaus im Fokus.

Sowohl Lies als auch die stellvertretenderNRW-Ministerpräsidentin Mona Neubauer betonten die Bereitschaft der Landesregierungen, neue Strukturen zu schaffen, um den Markt für die Verteidigungsindustrie zu öffnen und breiter aufzustellen. Auch Boris Pistorius setzte auf der Hauptbühne der Messe ein Signal. In seiner Präsentation unterstrich er die Bedeutung von Investitionen in Sicherheit und die Stärkung der europäischen Widerstandsfähigkeit.

Evertz, der zugleich Vorsitzender des VDMA Forum SDI ist, warb in diesem Zusammenhang für mehr Planungssicherheit. Diese sei notwendig, damit insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in zusätzliche Kapazitäten, Automatisierung und Qualifizierung investieren könnten.

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