Flender erhält höchstmögliche Auszeichnung des renommierten Nachhaltigkeitsratings von EcoVadis



Der deutsche Antriebsspezialist Flender ist von EcoVadis, dem weltweit renommiertesten Anbieter von Nachhaltigkeitsratings für Unternehmen, mit der Platinmedaille ausgezeichnet worden. Der Bocholter Getriebehersteller gehört damit zu den besten ein Prozent der bewerteten Unternehmen. Vor einem Jahr war er noch mit der Goldmedaille ausgezeichnet worden. Das EcoVadis-Rating folgt auf den im vergangenen November erhaltenen Deutschen Nachhaltigkeitspreis.
 
EcoVadis setzt den globalen Wirtschaftsstandard für Nachhaltigkeitsratings von Unternehmen. Weltweit haben über 100.000 Unternehmen in über 200 Branchen und 175 Ländern ein EcoVadis-Rating erhalten. EcoVadis bewertet Unternehmen in vier Hauptbereichen: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung. Die Bewertung liefert eine fundierte Analyse der Leistung und einen Aktionsplan für kontinuierliche Verbesserungen.
 
In allen vier Hauptbereichen stufte EcoVadis Flender in seiner Bewertung mit sehr guten Punktzahlen ein. Die Grundlage dafür sei ein fortschrittliches Nachhaltigkeitsmanagementsystem und eine Strategie mit einem ganzheitlichen Engagement für ökologische, soziale und ethische Belange. Vor allem die Aktivitäten, die Flender im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg gebracht hat, wurden von EcoVadis an vielen Stellen mit der Höchstpunktzahl „Hervorragend“ ausgezeichnet. Flender habe seine Transparenz und Rechenschaftspflicht durch die Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsberichten zudem weiter erhöht.
 
Die Ergebnisse sprechen für sich: Flender konnte seine Scope 1 und 2 CO2-Emissionen (direkte und indirekte Emissionen) bereits um 79 Prozent reduzieren und will bis 2030 komplett CO2-neutral sein. Dies gelingt vor allem durch den Bezug von grüner Energie und einer Vielzahl von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz an allen Standorten. 
 
Energieeffizienz und Nachhaltigkeit spielen auch in Flenders Produkten eine große Rolle. Produktdesigns werden darauf ausgerichtet und mit Features wie der digitalen Intelligenz AIQ, kann Energie im laufenden Betrieb eingespart werden. Lieferanten werden hinsichtlich ihrer sozialen und ökologischen Praktiken bewertet und ausgewählt und zum Beispiel mittels Nachhaltigkeits-Audits analysiert.
 
Dass sich Nachhaltigkeit nicht nur auf die Aspekte Umwelt- und Klimaschutz beschränkt, zeigen sowohl die EcoVadis-Bewertungskriterien als auch Flenders Bestrebungen in den Bereichen Arbeitsbedingungen, Ethik und Menschenrechte. Mit zahlreichen Maßnahmen kümmert sich das Unternehmen um die Gesundheit, die Sicherheit und den Schutz der Mitarbeitenden. Beispiele dafür sind breit angelegte Kampagnen, die das Bewusstsein für ethisches Handeln schärfen. Spezielle Whistleblowing-Kanäle beugen unbedachten Verstößen frühzeitig vor. Ein besonderes Augenmerk liegt global auf dem Thema Bildung und Ausbildung. Unterstützung von Schülerinnen und Schülern in Indien oder die Finanzierung von neuen Studiengängen in „Data Science“ und „Sustainable Engineering and Management“ in Deutschland sind nur zwei Beispiele.
 
„Mit unserem Engagement für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung haben wir bereits wichtige Meilensteine erreicht. Diese großartige Bewertung bestätigt unsere sehr guten Fortschritte in die richtige Richtung. Wir freuen uns darüber, sind uns aber auch bewusst, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt. Wir wollen Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit sein und andere inspirieren – mit vollem Engagement und zusammen mit unseren starken Partner*innen“, sagt Flender-CEO Andreas Evertz.
 
„Die Platin-Medaille ist das Ergebnis der großartigen Zusammenarbeit und des Engagements unseres globalen Teams. Es macht Spaß und fühlt sich gut an für Flender zu arbeiten. Genau das ist unser Verständnis von Nachhaltigkeit. Ein Unternehmen, das ethisch handelt, seine Mitarbeitenden wertschätzt und sich um sie kümmert und so gemeinsam immer bessere Produkte und Lösungen für die Welt und unser Klima entwickelt“, so Flenders Head of CSR Kimberley ten Broeke.

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