Frauen von De Graafschap machen wichtigen Schritt in Richtung Eredivisie

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Die Frauenmannschaft von De Graafschap steht kurz davor, den Sprung in die Eredivisie zu schaffen. Nachdem sie in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Eerste Divisie feiern konnten, gelang ihnen am Samstag ein weiterer wichtiger Erfolg: Mit einem Heimsieg gegen Sparta sicherten sie sich den Gewinn der Herbstmeisterschaft.

Nach der Winterpause startet die Frühjahrsrunde. Die Sieger der Herbst- und Frühjahrsserie treten anschließend in einem Entscheidungsspiel gegeneinander an, um sich den Aufstieg in die höchste Liga zu sichern. Sollte jedoch einem Team – wie es aktuell für De Graafschap möglich ist – beide Meisterschaften gelingen, entfällt das Entscheidungsspiel. Dann steigt die Mannschaft direkt in die Eredivisie auf, wie Omroep Gelderland berichtet.

Ein bedeutender Vorteil für das Team aus der Achterhoek: Der Fußballverband KNVB schließt ausdrücklich aus, dass Nachwuchsmannschaften der Vereine in die Frauen-Eredivisie aufsteigen dürfen. „Eigentlich sind wir schon mit eineinhalb Beinen in der Eredivisie“, so Hilde Gerritsen, die Managerin für Frauenfußball bei De Graafschap.

Mit dem Beginn der zweiten Saisonhälfte ändert sich die Zusammensetzung der Liga; dann gehen acht Vereine an den Start, darunter Neuzugänge aus der zweiten Liga wie FC Groningen und Jong ADO Den Haag. Gleichzeitig verlässt FC Utrecht das Feld, da sie zwischenzeitlich abgestiegen sind.

Vor dem entscheidenden Spiel wurden Stimmen aus dem Team eingeholt. Sparta lag vor dem letzten Spieltag der Herbstrunde mit 14 Punkten Rückstand deutlich hinter De Graafschap und Jong PSV. Die Teamleitung kurz vor Anpfiff: „Unsere Ausgangslage ist sehr gut, auch weil unser Torverhältnis deutlich besser als das von Jong PSV ist. Doch gewonnen ist noch gar nichts – wir haben gegen Sparta bisher nur ein Unentschieden erreicht und am Samstag im Pokal verloren, auch wenn nicht unsere stärkste Elf auf dem Platz stand.“

Bei einem erneuten Sieg wird in Doetinchem endgültig klar sein, dass die Elf unter Trainer Timo Kleinhesselink dem Aufstieg in die Eredivisie zum Greifen nahe ist. „Zuerst feiern wir auf dem Platz, danach gehen wir gemeinsam in die Stadt, etwas essen und das Ganze ausgiebig genießen“, so Gerritsen.

Sollte De Graafschap zur kommenden Saison tatsächlich in der Eredivisie antreten, stehen für den Verein noch einige Herausforderungen an. So genügt das aktuelle Stadion De Bezelhorst nicht den Anforderungen des KNVB. Ein Umzug auf das große Stadion De Vijverberg ist nicht ohne Weiteres möglich, da dieses bereits umfangreich genutzt wird. Deshalb werden Gespräche mit anderen regionalen Klubs notwendig sein. Auch ist eine erhebliche Aufstockung des Budgets erforderlich, um die neuen Anforderungen zu erfüllen

Quelle: Regio8

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