„Der fliehende Holländer“ beweist – Humor verbindet über Grenzen hinweg

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Rund 250 Gäste aus Deutschland und den Niederlanden sind am Donnerstagabend der Einladung des Netzwerks Grenzhoppers in den Rats- und Kultursaal im Rheder Ei gefolgt. Im Mittelpunkt des öffentlichen Treffens stand nicht nur der persönliche Austausch, sondern auch ein kabarettistisches Programm des bekannten niederländischen Künstlers Patrick Nederkoorn. Mit seinem aktuellen deutschsprachigen Programm „Der fliehende Holländer“ beleuchtete Nederkoorn humorvoll die kulturellen Besonderheiten und typischen Klischees beider Nachbarländer. Unterstützt wurde er von Pianist Guido van de Meent. Die Mischung aus Wortwitz und Musik sorgte in dem voll besetzten Saal für eine ausgelassene, fast familiäre Atmosphäre.

Das Grenzhoppers-Netzwerk besteht seit 2016 mit dem Ziel, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Borken und der niederländischen Region Achterhoek zu stärken. Zu den beteiligten Kommunen zählen unter anderem Bocholt, Borken, Isselburg, Rhede, Südlohn und Vreden auf deutscher sowie Aalten, Berkelland, Doetinchem, Oost Gelre, Oude IJsselstreek und Winterswijk auf niederländischer Seite.

Das Treffen in Rhede zeigte einmal mehr, wie wichtig persönliche Begegnungen für eine erfolgreiche grenzüberschreitende Kooperation sind. Die Veranstaltung, die kostenfrei war, verband auf besondere Weise Humor und Völkerverständigung und machte die enge Verbundenheit der Nachbarkommunen erlebbar.

Das Netzwerktreffen wurde durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie dessen Programmpartner ermöglicht und von der Europäischen Union kofinanziert. Ziel des Netzwerks ist es, Bürgerinnen und Bürger wie auch Vertreter aus Politik und Verwaltung zusammenzubringen, um gemeinsame Projekte und Initiativen über die Grenze hinweg zu realisieren.

Foto: Höhepunkt des kostenlosen Abends war der Auftritt des niederländischen Comedians und Kabarettisten Patrick Nederkoorn mit seinem aktuellen deutschsprachigen Programm „Der fliehende Holländer“

Quelle: Stadt Bocholt

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