Grenzüberschreitende Chancen und Talente – Innovationsfestival TECH.LAND Xperience in Münster

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Mehr als 700 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichen Institutionen aus Deutschland und den Niederlanden kommen am 12. März zur TECH.LAND Xperience in Münster zusammen. Unter dem Motto „Transforming Borders into Connections“ bietet das Innovationsfestival Chancen für Kooperationen, Fördermittel und die Entwicklung gemeinsamer Projekte, insbesondere für den technologieorientierten Mittelstand. Themen wie Batterieforschung, Wasserstoff, Medizintechnik, Robotik, Kreislaufwirtschaft sowie Sicherheit und Verteidigung stehen im Fokus. Über 100 Referentinnen und Referenten und mehr als 30 Panels sowie zahlreiche Netzwerkgelegenheiten prägen die Veranstaltung.

Über 700 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik treffen sich am 12. März auf der TECH.LAND Xperience im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland in Münster. Die Veranstaltung fördert den Austausch und die Vernetzung zwischen Nord-Westfalen und den Ost-Niederlanden, einer bedeutenden grenzüberschreitenden Technologieregion mit 5,7 Millionen Einwohnern, 480.000 Unternehmen und 20 Hochschulen. Ziel ist es, Grenzen in Verbindungen umzuwandeln und damit neue grenzüberschreitende Kooperationen in Zukunftstechnologien wie Batterieforschung, Wasserstofftechnologie, Medizintechnik, Robotik und Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen.

Die TECH.LAND Xperience bietet Mittelstandsunternehmen vielfältige Chancen, neue Partnerschaften mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland und den Niederlanden zu knüpfen, was zugleich den Zugang zu europäischen Fördergeldern erleichtert. Neben Workshops, einer Ausstellung und über 30 Diskussionsrunden werden auch spezifische Themen für Nachwuchskräfte auf eigenen Bühnen adressiert. So widmet sich etwa die „Tech Talents Stage“ der Frage, welche Kompetenzen technologische Talente im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz benötigen. Jessica Richter, Vizepräsidentin von Infineon Technologies, erläutert hier die globale Talentstrategie ihres Unternehmens.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Grünen Technologie, beispielsweise mit Vorträgen zur grenzüberschreitenden Wasserstoffinfrastruktur und dezentralen Energiesystemen, präsentiert von Unternehmen wie 2G Energy aus Heek. Die sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sind ebenfalls ein zentrales Thema. NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur wird aufzeigen, wie die europäische Verteidigungsindustrie Innovationen fördert und gleichzeitig regionalen wirtschaftlichen Nutzen sowie technologische Unabhängigkeit stärkt. Im Workshop „Onboarding Military Business“ erhalten kleine und mittlere Firmen wertvolle Einblicke in den Einstieg in strategisch wichtige Verteidigungsbereiche.

Konkrete Praxisbeispiele verdeutlichen die bereits gelungene Zusammenarbeit zwischen Partnern beider Länder: So arbeitet das in Münster ansässige Unternehmen OVSoftware, ursprünglich aus Enschede gegründet, gemeinsam mit dem Maschinenbauer AVENTUS aus Warendorf. Beide setzen auf das Konzept der „Servitization“, bei dem der Maschinenbauer als Dienstleister agiert, die Effizienz seiner Anlagen verbessert und Produktionsausfälle reduziert. Daniel Narberhaus von AVENTUS erläutert diese Partnerschaft auf der „TECH.LAND Stage“ – einer von vier Hauptbühnen, auf der auch Expertinnen und Experten von Hengst, BASF Coatings, der Universität Münster und ChipTech Twente über ihre Erfahrungen berichten. Die Innovationsmesse endet mit der Networking-Veranstaltung „TECH.LAND Connected“, die den intensiven Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fördert.

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