Großer Bambusbaum des Beachclubs in Winterswijk umgehackt

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Bei Beachclub MEER in Winterswijk wurde der größte Bamboobaum gefällt. Dieser Baum hatte eine besondere Bedeutung, da er in den Niederlanden gewachsen ist. Die Zerstörung ereignete sich im Zeitraum vom 7. bis 17. Dezember. Jeroen Schreurs, der Inhaber des Beachclubs, war zu jener Zeit im Urlaub und erfuhr erst später von dem Vorfall.

„Ich war auf Reisen, als es passiert ist, aber ich schaue gelegentlich in die Kameras, um den Zustand der Beachclub-Anlage zu überprüfen. Die wichtigsten Bereiche des Geländes werden durch das System überwacht, wenn Bewegung registriert wird, jedoch war das um den Bamboobaum nicht der Fall“, erläutert Schreurs. Als er am vergangenen Dienstag erfuhr, dass der Baum gefällt worden war, fühlte er sich von der Situation überrascht.

Nicht nur der Beachclub trägt die Folgen dieser Handlung, auch die Stiftung Dutch Bamboo muss auf den Baum verzichten. „Alle Bamboos rund um den Beachclub wurden durch die Stiftung angepflanzt, um dekorative Zwecke zu erfüllen und gleichzeitig auf das Ziel aufmerksam zu machen, Bamboos als nachhaltiges Baumaterial zu verwenden. Für die meisten Niederländer ist der Bau mit Bambus noch eine relativ neue Idee“, so Schreurs. Der Baum, der eine Höhe von acht Metern erreicht, ist nicht nur außergewöhnlich, weil er auf niederländischem Boden gewachsen ist, sondern auch, weil die Täter das Werkzeug, mit dem sie die Tat vermutlich begangen haben, am Tatort zurückgelassen haben.

Eine Anzeige bei der Polizei wurde in die Wege geleitet. Zudem wurde eine Belohnung von 500 Euro für sachdienliche Hinweise ausgesetzt. „Es ist schwer nachvollziehbar, dass jemand mit böser Absicht an einen solchen Ort geht, um einen derart außergewöhnlichen Baum zu fällen. Es hat den Anschein, dass die Person wenig Respekt für unser Vorhaben oder diesen schönen Ort hat“, ergänzt Schreurs. Mit der hohen Belohnung hofft er, dass bald jemand ausschlüpfen wird: „Es ist kaum möglich, dass nicht mehrere Leute davon wissen. Wo soll man mit einem acht Meter langen Bamboobaum hin? Wenn jemand so etwas tut, ist er vermutlich nicht allein oder erzählt es zumindest seinen Freunden, um sich wichtig zu machen.“

Quelle: Regio8

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