Grundschule an der Bleiche soll bis zu 25 Millionen Euro kosten



Nach vier Monaten Planung, Gesprächen und Workshops hat das Bochumer Architekturbüro Kemper Steiner & Partner, das auch schon das neue Euregio-Gymnasium vorgeplant hat, heute eine Machbarkeitsstudie für die neue Maria Montessori Schule (früher Diepenbrockschule) auf dem ehemaligen Feuerwehrgelände an der Bleiche vorgelegt. Die Experten präferieren ein dreistöckiges Gebäude mit 3423 Quadratmetern Nutzfläche auf drei Geschossen. Dort finden sich neben modernen Unterrichts- und OGS-Räumen unter anderem eine Bühne mit Backstagebereich, Tornisterparkplätze, eine Tiefgarage für Lehrer sowie eine über Keller- und Erdgeschoss reichende Sporthalle.  Die Kosten für das alles liegen grob geschätzt zwischen 22 und 25 Millionen Euro.

Für Diskussionen sorgte die Idee einer „Kiss&Go“-Zone auf dem Berliner Platz. Hier sollen die Eltern künftig ihre Kinder absetzen, die dann allein zu Fuß über den Fußgängerübergang und hinter der Volksbank die Bleiche und von dort die Schule erreichen sollen. Die Straße an der Bleiche wird dann zeitweise gesperrt.  

Schulleiterin Kathrin Bennemann zeigte sich „sehr beeindruckt“. Die Planer hätten viel von den Wünschen der Schule aufgegriffen. Und im Vergleich zur bisherigen Situation sei die neue Schule „ein Quantensprung“, meinte sie. Auch die Kiss&Go-Zone“ auf der anderen Seite der Meckenemstraße hielt sie für „machbar“. „Unsere Kinder sind viel gewohnt“, meinte Bennemann mit Blick auf die jetzige Situation, bei der Kinder oft auf der Dietrichstraße abgesetzt werden und dann über den Stadtring zum Europaplatz laufen.

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