Hannover-Messe: Flender legt Schwerpunkt erstmals auf den Bereich Rüstung

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Der Antriebs- und Getriebespezialist Flender rückt stärker in den Fokus einer Schlüsselbranche. Auf der am Montag beginnenden Hannover-Messe präsentiert sich das Unternehmen erstmals im neuen Schwerpunktbereich Rüstung und Verteidigung. Die Bocholter wollen sich – wie angekündigt – stärker als Partner für den industriellen Aufbau in Europa präsentieren.
Mit seiner globalen Aufstellung, hoher Fertigungstiefe und jahrzehntelanger Erfahrung im Präzisionsmaschinenbau zählt Flender zu den industriellen Schwergewichten des Münsterlandes. Dass sich das Unternehmen nun verstärkt im Verteidigungssektor engagiert, könnte die lokale Wirtschaft weiter stabilisieren und neue Impulse für Beschäftigung und Wertschöpfung setzen.
Am Messestand in Halle 26 zeigt Flender ein breites Portfolio – von Schiffszahnrädern und Kupplungen bis hin zur sogenannten Build-to-Print-Fertigung. Dank moderner, hochautomatisierter Produktionsprozesse kann das Unternehmen nach eigenen Angaben flexibel sowohl Einzelstücke als auch Serien liefern. Ergänzt wird das Angebot durch Remanufacturing-Lösungen, die insbesondere bei schweren Komponenten eine schnelle und nachhaltige Instandhaltung ermöglichen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Marineausrüstung. Hier bringt Flender langjährige Erfahrung ein – ein Faktor, der in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Anforderungen zunehmend gefragt ist. Ziel ist es, die europäische Verteidigungsfähigkeit durch zuverlässige industrielle Partnerschaften zu stärken.
Auch über die Messe hinaus bleibt das Thema aktuell: Bereits angekündigt ist die Teilnahme an der neuen Verteidigungsmesse DSEI Deutschland, die im März 2027 erstmals in Hannover stattfinden soll.

john says:
Naja, „Wertschöpfung“ ist eine Wortschöpfung des Journalisten. Die Wertschöpfung von Waffenproduktion tritt erst beim Krieg ein. In Friedenszeiten ist die Herstellung von Waffen eine Verschwendung von Resourcen. So ist das schon seit der Steinzeit.