IG Metall pocht auf mehr Investitionen



Berlin (dts Nachrichtenagentur) Die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner hat am Rande des Tages der Deutschen Industrie massive Investitionen und ein Handeln der Politik gefordert. „Zukunft kostet Geld und Zögern kostet Jobs, deshalb brauchen wir jetzt die Investitionen, ob wir das mit einem Sondervermögen machen oder endlich einmal die Füße von der Schuldenbremse herunternehmen, da bin ich relativ leidenschaftslos“, sagte sie dem Sender Phoenix.

Zwischen 400 und 600 Milliarden Euro an Investitionen seien für die nächsten zehn Jahre notwendig. „Ich finde, dass auch der Finanzminister diese Signale eindeutig hören muss, wenn sich Gewerkschaften und Industrie einig sind, dass das wirklich nötig ist, um den Wohlstand in diesem Land zu sichern“, so Benner weiter. In Deutschland könne man alles, was für eine Klimawende nötig sei. „Deshalb ist da jetzt Unterstützung für die Unternehmen angesagt. Ich finde, da muss die Politik handeln und Arbeitgeber müssen sich zu diesem Standort bekennen“, sagte die IG-Metall-Vorsitzende.

Sie hoffe darum, dass es beim Tag der Deutschen Industrie zu Verabredungen komme. „Es steht kritisch. Deutschland steht vor einer Weggabelung und von daher hoffe ich, dass wir dort eine Übereinkunft darüber bekommen, dass wir kräftige Investitionen in Deutschland brauchen, dass wir Investitionen in unseren Unternehmen brauchen, damit wir möglichst viele Arbeitsplätze hier halten und auch unseren Industriestandort sichern“, so Benner. Sie sei diesbezüglich „erwartungsfroh“.

Foto: Christiane Benner (Archiv) – via dts Nachrichtenagentur

  1. „Sondervermögen“ ist nichts anderes als Lösen der Schuldenbremse, also kein Unterschied. Steuergelder sollen herbeigezaubert werden, damit der Staat in die Wirtschaft investiert. Das wiederum nennt man „Subventionen“, frei nach China. Die IG Metall als Megafon der Industrie!

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