IHK-Umfrage zur Digitalisierung der regionalen Wirtschaft

IHK-Umfrage zur Digitalisierung der regionalen Wirtschaft
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Nur mit entsprechend ausgebildeten Fachkräften lässt sich die Digitalisierung der Wirtschaft weiter vorantreiben. Das wissen die Unternehmen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region. „Digitale Basiskompetenzen in allen Bildungsbereichen zu vermitteln“ ist deshalb die wichtigste Maßnahme, die die Politik ihrer Meinung nach ergreifen oder verstärken sollte. 48 Prozent der Unternehmen, die die IHK Nord Westfalen zur Digitalisierung befragt hat, waren dieser Meinung. Ebenfalls sehr wichtig ist den Unternehmen, dass der Gesetzgeber gute Voraussetzungen für innovative und datengestützte Geschäftsmodelle schafft (45 Prozent).

Ganz oben in der Rangliste der größten Herausforderungen für die regionale Wirtschaft steht die „Komplexität bei der Umstellung vorhandener Systeme und Prozesse“. Für 52 Prozent der Unternehmen ist dies das größte Problem. Erst auf dem sechsten Platz kommt hier die IT-Sicherheit (26 Prozent) – noch nach dem hohen Investitionsaufwand, den 32 Prozent als Hindernis sehen.

Für Sebastian van Deel, Leiter des Geschäftsbereichs Digitalisierung, International und Industrie der IHK Nord Westfalen, zeigen die Umfrageergebnisse, „dass es richtig ist, über die bereits vorhandenen und geplanten Bildungsangebote hinaus den Austausch der Unternehmen untereinander in unseren Netzwerken wie KI-XChange zu fördern und neue Aufgaben wie zum Beispiel als Transferstelle für IT-Sicherheit zu übernehmen“. Die Unternehmen hätten die Bedeutung der Digitalisierung längst erkannt. Denn als einen der Hauptgründe für die Digitalisierung geben die Unternehmen mit 71 Prozent die strategische Unternehmensentwicklung an. Gleichauf ist die Möglichkeit durch Digitalisierung, Kosten zu senken, „also die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, erläutert van Deel. Für 60 Prozent der Unternehmen, die die IHK befragt hat, geht es um die Steigerung des Nutzens von Produkten und Dienstleistungen. 58 Prozent versprechen sich eine Flexibilisierung der Arbeit. Sämtliche Ergebnisse der Umfrage stehen auf der Homepage der IHK Nord Westfalen zum Abruf bereit.

Foto/Bildzeile: Sebastian van Deel, Leiter des Geschäftsbereichs Digitalisierung, International und Industrie.

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