Interreg-Projekt „Offenes Grenzland“ – Made in Bocholt einer von acht Partnern #2 #2



Was wissen wir eigentlich über die Nachbarn in den Niederlanden? Kennen wir die Region, in der wir miteinander leben, arbeiten und uns erholen? Die andere Seite der Landesgrenze ist für viele Menschen ein blinder Fleck. Mit dem Interreg-Projekt „Open Grensland/Offenes Grenzland“ wollen jetzt Journalisten Licht in dieses partielle Dunkel bringen und Verknüpfungen schaffen. 

Die Medienhäuser Achterhoek Nieuws, Antenne Niederrhein, Made in Bocholt, die Niederrhein Nachrichten, REGIO8, RTV Connect, Studio 47 und Omroep Venlo bündeln dabei ihre Kräfte. Die acht Partner werden sich in den Kanälen Fernsehen, Radio, Online, Print und soziale Medien ergänzen und nutzen diese gemeinsam, um rund 3.500 Geschichten zu erzählen, die ohne dieses Projekt wohl nie erzählt würden. 

Es geht darum zu berichten, was es bedeutet, in dieser Grenzregion zu leben – für die Bewohner beider Seiten, aber vor allem auch mit ihnen. Bürgerbeteiligung ist das Markenzeichen dieses journalistischen Prozesses. Menschen aus den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft (unter anderem Kultur, Gesundheit, Sport und Wirtschaft) bestimmen die Themen, die die Euregio-Redakteure der acht Partner in einem genannten Fieldlab bearbeiten. Das trägt nicht nur zum Abbau der Grenzbarriere bei, sondern stärkt auch das Engagement der Menschen in und für die gemeinsame Region, in der wir leben.

Das Projekt wird im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Niederlande von der Europäischen Union und dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW des Landes Nordrhein-Westfalen, der Provinz Gelderland und der Provinz Limburg als Interreg-Partner finanziell unterstützt. 

Foto: Archiv/Bianca Mümken

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