Deutsch-Israelische Gesellschaft zeigt beim Pogrom-Gedenken Flagge

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Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Westmünsterland (DIG) hat sich am Tag des Gedenkens der Reichspogromnacht mit israclischen Fahnen an der Bocholter Veranstaltung beteiligt. Sie knüpft damit an die Gedenkveranstaltung von vor zwei Jahren an. Damals, direkt nach dem Überfall der palästinensischen Terroristen auf Israel, war auch von der Stadt Bocholt bewusst auf der Bühne Solidarität mit Israel gezeigt und beschworen worden.

Für die DIG in Bocholt steht das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 in der Tradition des Judenhasses in Europa und Nahost. Das erste Pogrom auf europäischem Boden fand 1066 im arabischen Granada statt. Von hier zieht sich eine blutige Spur von den mittelalterlichen Judenverfolgungen in Mitteleuropa über die Verfolgungen im russischen Zarenreich bis zur Ermordung der Juden in Hebron 1517 und 1929. Den traurigen Höhepunkt bildete die Judenverfolgung und der Massenmord an den Juden in Europa durch die Nazis.

„In dieser Tradition stand der größte Pogrom der Nachkriegszeit am 7. Oktober 2023, ausgeführt durch palästinensische Gruppen. Die DIG hofft, dass nach der militärischen Niederlage der Hamas und ihrer Verbündeten die Möglichkeit einer friedlichen Zukunft in Nahost besteht, die den Terror gegen Juden zukünftig ausschließt“, heißt es in einer Pressemitteilung.

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