Jetzt ist es amtlich: 1. FC und Olympia arbeiten stärker zusammen



Jetzt ist es amtlich: Die Zaunnachbarn FC Olympia und 1. FC Bocholt werden in Zukunft (wie von Made in Bocholt berichtet) noch stärker zusammenarbeiten. Die beiden über viele Jahrzehnte nebeneinander, aber kaum miteinander agierenden Clubs möchten künftig in den Bereichen Infrastruktur (Platznutzung, Platzpflege, Umkleiden), Organisation (Kompetenzaustausch, gemeinsame Events und Aktionen) und möglicherweise demnächst auch auf sportlicher Ebene enger kooperieren.

Bereits in den vergangenen Monaten haben beide Clubs vom Bocholter Hünting sich gegenseitig unterstützt, wenn es Engpässe bei der Kabinen- oder Platzbelegung gab. Auch gemeinsame Anschaffungen, beispielsweise eines Roboters zur Spielfeldmarkierung, wurden bereits getätigt. Zuletzt liefen Mädchenmannschaften des FCO als Einlaufkinder beim Heimspiel des 1. FC Bocholt gegen die U23 des FC Schalke 04 auf.

Ludger Triphaus, Präsident des 1. FC Bocholt, sagt:
„Die neue Kooperation wird getragen von gegenseitigem Vertrauen, gegenseitiger Wertschätzung und der betriebswirtschaftlichen Optimierung. Der neue Geist der Kooperation wird ein Wir-Gefühl entwickeln und die Vereine stärken.“

Peter Müller, Präsident des FC Olympia Bocholt, erklärt:
„Die Herausforderungen im Breiten- und Spitzensport werden nicht geringer, so dass es Sinn macht, Synergien zu schaffen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Bocholt sind von gegenseitigem Vertrauen und Verlässlichkeit geprägt. Der Hünting ist seit vielen Jahrzehnten das traditionsreichste Sportzentrum in Bocholt, das es zu pflegen und zu optimieren gilt. Deshalb unterstützen wir als FC Olympia auch ausdrücklich die Pläne des 1. FC, sein Stadion auszubauen, um Profifußball an unserem gemeinsamen Standort zu ermöglichen.“

Foto: Monika Gajdzik

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