John verlässt 1. FC Bocholt am Saisonende

Marcus John wird beim Regionalligisten 1. FC Bocholt nach Saisonende sein Amt als Sportlicher Leiter und Trainer niederlegen. Der 48-Jährige wurde im April 2022 Sportlicher Leiter am Bocholter Hünting, wo am Ende der Spielzeit 2021/2022 der Aufstieg in der Regionalliga West gefeiert werden konnte. Nach nur drei Spieltagen hat er interimsmäßig das Traineramt von Jan Winking übernommen und war bis Dezember in doppelter Funktion für den 1. FC Bocholt tätig. Nachdem die Zusammenarbeit mit Trainer Sven Schuchardt kurzfristig beendet worden ist, hat er seit Januar wieder beide Positionen inne.

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„Die aktuelle Saison hat mich viel Kraft gekostet. Die große Entfernung geht mit sehr hohem zeitlichen Aufwand einher, insbesondere in meiner Doppelfunktion. Hier ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für mich einfach nicht mehr gegeben“, begründet Marcus John seine Entscheidung, die er am vergangenen Wochenende FC-Präsident Ludger Triphaus mitgeteilt hat. „Alle FC-Fans können sich aber darauf verlassen, dass ich bis zum letzten Spieltag zu einhundert Prozent mit Vollgas bei der Sache sein werde. Gemeinsam werden wir unser Saisonziel Klassenerhalt erreichen und haben auch im Pokal noch was vor“, betont John.

Ludger Triphaus: „Marcus hat beim 1. FC Bocholt einen hervorragenden Job gemacht und ist bei uns uns zwei Mal in höchster Not als Trainer eingesprungen. Wir sind ihm sehr dankbar für das Geleistete, können seine Beweggründe zugleich nachvollziehen. Wir werden nun mit der nötigen Ruhe und Sorgfalt einen geeigneten Nachfolger auf der Position des Cheftrainers suchen, der zu unserem Verein und unseren Ambitionen passt. Christopher Schorch wird ab sofort die Kaderplanung für die neue Saison federführend übernehmen und die Gespräche mit dem aktuellen Kader sowie potenziellen Neuzugängen führen. Bei der weiteren Entwicklung des Vereins wird Christopher eine bedeutsame Funktion wahrnehmen.“

Christopher Schorch, Assistent des Präsidiums: „Wir danken Marcus für seine tolle Arbeit und sind davon überzeugt, dass wir mit ihm als Trainer die Klasse halten werden. Wichtig ist nun, zeitnah die Gespräche für die Kaderplanung der neuen Saison zu intensivieren und zugleich einen neuen Trainer zu finden, der unserem Anforderungsprofil gerecht wird. Zeitlich werden wir uns hier aber nicht unter Druck setzen, auch wenn wir einige Kandidaten schon im Auge haben.“

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    38 Tage war es ruhig und jetzt denkt man an nichts Bösen und dann dieses.
    Marcus John der Feuerwehrmann, der Retter, der Alleskönner hört am Saisonende auf.
    Im April 20022 sagte Marcus John:
    „Der 1. FC Bocholt ist ein sehr ambitionierter Klub mit hohen sportlichen Zielen. Ich freue mich, dem Verein ab sofort neben dem Platz dabei helfen zu können, die gesteckten Ziele zu erreichen“
    Der Aufstieg wurde mit ihm geschafft und danach kamen fast nur noch negative Schlagzeilen über diesen Club.
    Es ist gerade einmal 38 Tage her, wo auch schon Marcus John sein Kumpel Sven Schuchardt den Hünting wieder verlassen hatte.
    Ludger Triphaus erklärte da in seiner Meldung: „Der Verein befindet sich in einer schwierigen sportlichen Situation und wir müssen zugleich Schritt für Schritt professioneller werden. Umso wichtiger ist es dabei, alle mit ins Boot zu nehmen und eine positive Grundstimmung zu erzeugen. Der Trainer Schuchardt passte anscheinend da nicht mit hinein.
    Hier soll sich der Präsident aber auch mal selbst hinterfragen, wo er in der ganzen Saison eine positive Grundstimmung aufgebaut hat und irgend jemanden mit ins Boot genommen hat!
    Vielleicht geht Marcus John ja auch, weil er den Weg des Präsidiums nicht mehr mitgehen will als Berufstätiger in die Professionalität?!
    Als Trainer hat Marcus John in 20 Spielen 28 Punkte geholt. Die ersten drei Spiele wurden unter Winking verloren und eins unter Schuchardt. Im Niederrheinpokal hat er bis jetzt das Halbfinale erreicht. Bei der Kaderplanung war viel Luft nach oben und viele Neuzugänge waren ein Fehlgriff von ihm. Hier war aber auch schon der neue Kaderplaner Christopher Schorch mit integriert.
    Dieser soll jetzt schon die Kaderplanung für die neue Saison voran treiben.
    In den sozialen Netzwerken haben jetzt schon viele Fans ihre Bedenken geäußert ob er der richtige Mann ist. Die meisten wünschen sich den früheren sportlichen Leiter Stephan Engels zurück.
    Denn Christopher Schorch ist nicht gerade der beliebteste Mitarbeiter bei den Schwatten Fans, aber beim Präsidenten ist er hoch angesiedelt und bekommt alle Freiheiten. Aber alles in allen stellt sich mittlerweile die Frage, wer überhaupt noch den Weg des Präsidiums mitgehen will?

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