Keine Beanstandungen beim Gemüsehof in Borken

Keine Beanstandungen beim Gemüsehof in Borken
Corona

Die Überprüfung der Wohn- und Arbeitsbedingungen auf dem Gemüsehof in Borken durch Fachleute des Betrieblichen Arbeitsschutzes der Bezirksregierung Münster, des Kreises und der Stadt Borken hat keinerlei Beanstandungen ergeben. Das teilt der Kreis Borken mit. Der Betrieb halte sich an alle gesetzlichen Vorgaben und setze auch das behördlich vorgegebene umfangreiche Hygienekonzept zum Schutz der Belegschaft vorbildlich um. Die vorwiegend rumänischen Erntehelfer arbeiten und wohnen auf dem Betriebsgelände räumlich voneinander getrennt in Kleingruppen. In der Produktionshalle ist an den Fließbändern und bei ansonsten eng aneinander liegenden Arbeitsplätzen nur jeder zweite Arbeitsplatz besetzt. Die Plätze wiederum sind durch Plexiglasscheiben voneinander getrennt und alle dort Tätigen arbeiten mit Mund-Nase-Bedeckung.
Für den Betrieblichen Arbeitsschutz nahmen der Leitende Regierungsgewerbedirektor Dr. Jürgen Querbach sowie sein Mitarbeiter Elmar Schmitz, für die Stadt Borken Ordnungsamtsleiter Rene Terwolbeck und für den Kreis Borken Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Kreisgesundheitsamtsleiterin Annette Scherwinski an der Begehung teil. Sie hatten auch Gelegenheit, mithilfe von Dolmetschern mit den Beschäftigten zu sprechen.
Im Laufe des heutigen Tages wird das DRK im Auftrag des Kreisgesundheitsamtes – wie von Landrat Dr. Kai Zwicker angekündigt – erneut testen, um Klarheit über den Fortgang des Infektionsgeschehens zu haben.
Zum Hintergrund:
Auf einem Gemüsehof in Borken sind insgesamt 11 der 148 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – vorwiegend rumänische Erntehelfer – positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie weisen so gut wie keine Krankheitssymptome auf und befinden sich wie ihre Kontaktpersonen in Quarantäne. Für den Hof und die dortigen Betriebsabläufe hat das Kreisgesundheitsamt Borken sofort nach Bekanntwerden des Infektionsgeschehens strenge Auflagen erlassen, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Dazu gehört insbesondere die Umsetzung eines umfangreichen Hygienekonzeptes.

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