Keine Mehrheit für dritten Dezernenten im Rathaus

Keine Mehrheit für dritten Dezernenten im Rathaus
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Von BERTHOLD BLESENKEMPER

Ein Stimmenpatt im Haupt- und Finanzausschuss hat die Schaffung einer dritten Dezernentenstelle im Rathaus verhindert. Die hatte die SPD gefordert, um die anfallende (Mehr)arbeit besser verteilen zu können, wie Fraktionschef Peter Wiegel betonte. Die CDU war dagegen. „Es hat doch bislang gut geklappt“, argumentierte Reiner Bones. Die Freien Grünen hingegen hatten vor Jahren für die Abschaffung der dritten Dezernentenstelle plädiert, hatten es sich inzwischen aber anders überlegt und waren nun wieder dafür. Bei der FDP wiederum verhielt es sich genau umgekehrt.

Der Sprecher der Liberalen begründete seine Meinungsänderung. 2020 seien Bürgermeisterwahlen. Dann gebe es einen neuen Verwaltungschef und sei mit zahlreichen Änderungen im Rathaus zu rechnen. „Das sollten wir abwarten“, so der Fraktionssprecher. Bei der anschließenden Abstimmung gab es ein 7:7. Damit war der Antrag abgelehnt.