Konkurrenz aus Bocholt für Alexa – Studierende erproben innovative KI-Sprachassistenten



Unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Schulten stellten die Studierenden der Bachelorstudiengänge Informatik.Softwaresysteme und Wirtschaftsinformatik im Modul „Internetanwendungen“ ihr Können unter Beweis. Die Herausforderung für die Fünftsemester bestand darin, einen interaktiven Sprachassistenten auf Basis von ChatGPT zu entwickeln, der eine verbesserte Funktionalität im Vergleich zu gängigen Modellen wie beispielsweise Amazon Echo oder Alexa bietet. „Diese Aufgabe haben sie mit Bravour gemeistert“, so André Schlüß von der reanmo GmbH, die als Ideengeberin fungierte, das Projekt begleitete und abschließend mit einem Innovationspreis prämiert hat. Schlüß, Geschäftsführer bei reanmo und selbst WH-Absolvent, sowie sein Mitarbeiter Nick Schlabes waren von den jetzigen Abschlusspräsentationen begeistert – ebenso wie Prof. Schulten und Pia Piekarek von der Westfälischen Hochschule.

Die Studenten übernahmen eigenständig sämtliche Schritte des Entwicklungsprozesses, von der Konzeption über die Anforderungsanalyse bis hin zu umfangreichen Tests. Zum Semesterende präsentierten und demonstrierten die zwei Studierendengruppen überzeugend ihre Ergebnisse. Die erste Gruppe, bestehend aus Istvan Kovacs, Kollin Kirchhoff und Christopher Nattefort trieb die Entwicklung bis hin zum fertigen Produkt aus dem 3-D-Drucker voran. Bei der zweiten Gruppe aus Theodulfe Obama, Julian Schlüter, Gervais Boukeng Tiofack, Christian Weidenmüller und Max Wigger hingegen stand die Optimierung der Abläufe auf Basis einer sorgfältigen Laufzeitanalyse im Fokus.

Die reanmo GmbH honorierte die Leistungen beider Gruppen mit je einem ersten Platz und teilte den mit 500 Euro dotierten Innovationspreis entsprechend auf je 250 Euro auf. „Die Studierenden haben mit ihren zukunftsweisenden Anwendungen nicht nur ihr theoretisches, sondern auch ihr praktisches Können unter Beweis gestellt“, resümiert Prof. Schulten zufrieden. Derartige Sprachassistenten stellen einen bedeutenden Fortschritt dar und könnten die Interaktion mit Technologie in Zukunft verbessern.

Foto: Westfälische Hochschule

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