Kostenloses Expertenwissen im Smart Store Hub Bocholt

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Vom 23. bis 28. April fand im Ladenlokal, ehemals Tamaris, in der Osterstraße 32 in Bocholt für eine Woche der „Smart Store Hub Bocholt – Den Erlebniseinkauf von morgen heute testen“ statt. In dem Lokal spielte sich eine Art Messe ab, bei der klassische Anbieter und Startups aufzeigt haben, was in einem Geschäft heute und morgen an Kundenservice und Techniken möglich und sinnvoll ist. Die vorgestellten Produkte und Ideen sollten dabei helfen, ihren Einsatz zu verstehen und sinnvoll zu planen, da der Einzelhandel, nicht nur in Bocholt, dringend anschauliche Lösungen benötigt, was in einem Geschäft heute und morgen an Kundenservice und technischen Lösungen möglich und sinnvoll ist.
Der „Smart Store Hub“ war für eine Woche der Treffpunkt im Herzen der Stadt für alle, die sich kostenlos zum Thema Digitalisierung informieren wollten – hier waren von Dienstag bis Freitag hauptsächlich die Einzelhändler in Bocholt angesprochen. Es war eine spannende Woche und in dem Smart Store wurde eine geballte Ladung an Wissen, intelligenten Lösungen zur Unterstützung der Einzelhändler und Netzwerke geliefert, die den Einzelhändlern und Interessierten kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.
Es wurden neue Kassensysteme, interaktive Verkaufs-Bildschirme, smarte Bonussysteme, hochanpassungsfähige Online-Shop-Strategien und Systeme, sowie digitale Preisschilder vorgestellt. Desweitern gab es Lösungen zur Optimierung von Offline-/Online-Käufen und wie eine Vernetzung von realer und digitaler Welt in und um einen Laden aussehen kann. Neben Touch-Monitoren & Monitorhalterungen, wurde auch smarte Ladenmusik und eine papierlose Version des Kassenzettels vorgestellt.
Auch alle Besucher und Kunden kamen nicht zu kurz, denn am Samstag und am verkaufsoffenen Sonntag „Bocholt blüht“ ging es um virtuelle Welten – jeder konnte mittels VR-Brille eindrucksvoll die virtuelle Welt bei verschiedenen Spielen erleben.
Somit kam es nicht von ungefähr, dass insgesamt an allen Tagen das Wort „Netzwerk“ im Minutentakt fiel. Die meisten Experten arbeiten in und mit Netzwerken. Leider konnte die Hauptzielgruppe – die Bocholter Einzelhändler – nicht in dem Maße erreicht werden, wie gewünscht – denn die Einzelhändler waren als Besucher eher die Minderheit. Stattdessen waren mehr Schüler, Studenten, Besucher und gewerbliche Unternehmer im Store.
Ludger Dieckhues, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt, zieht somit ein verhaltenes Fazit: „Es gab eine Woche lang interessante Infos rund um die Digitalisierung und es gab kostenlos ohne Ende Profi-Wissen und Projekt-Hilfen. Netzwerken ist die Basis, wie auch Einzelhändler sich den stürmischen Zeiten stellen können. Vielleicht muss man den Namen „Einzelhändler“ auch neu definieren: vielmehr sind heute Händler-Gemeinschaften gefragt, die ihre Erfahrungen und Ressourcen sinnvoll einsetzen.“
Das Projekt „Smart Store Hub“ ist eines von vier Bocholter Teilprojekten, welches vom Land NRW durch den ETN Projektträger Forschungszentrum Jülich gefördert wird. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen in Höhe von 87.000 €, wovon die Hälfte (43.500 €) durch die Förderung als Zuschuss gewährt wird.

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