Leben und Wohnen auf 8 Quadratmetern

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150 Flüchtlinge sollen demnächst für zwei Jahre in Wohncontainern auf dem alten Blumentrath-Gelände an der Kreuzstraße untergebracht werden. Zwei Planvarianten hat die Gebäudewirtschaft erstellt. Zum einen vier 355 Quadratmeter große Blöcke mit jeweils 20 Zellen, in denen bis zu zwei Personen leben können. Damit hat jeder Bewohner rechnerisch rund acht Quadratmeter zur Verfügung. Außerdem wäre es möglich, kleiner, doppelstöckige Container zu nutzen, die mehr Platz zwischen den einzelnen Gebäudeteilen lassen würden. Der vordere, noch bebaute Teil des Geländes soll für Gemeinschafts- und Sanitärräume, Verwaltung und Security genutzt werden.

Insgesamt kalkuliert mit Gesamtkosten von 3,5 Millionen Euro jährlich. Rund eine Million entfällt auf die reine Unterbringung. 2,5 Millionen Euro jährlich werden für die Sicherheit, die Betreuung, Ernährung und Versorgung der Flüchtlinge benötigt. Allein die Security verschlingt in den zwei Jahren, die das Notlager existieren soll, „einen höheren sechsstelligen Betrag“, wie Stadt-Pressesprecher Karsten Tersteegen auf Anfrage von BocholtTV erklärte.

Außerdem hat die Stadt nach seinen Angaben sehr gute Erfahrungen mit eine intensiven Betreuung der Flüchtlinge gemacht. Frühzeitige Deutschkurse und ständige Ansprechpartner würden die spätere Integration der Flüchtlinge deutlich erleichtern, hieß es. Eine ganz besondere Rolle spielen dabei die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer. „Ohne sie wäre das alles gar nicht zu schaffen“, so Tersteegen.

 

Flüchtlinge Bocholt Containerdorf

Das Containerdorf in der eingeschossigen Planvariante

Bocholt Flüchtlingsunterkunft Kreutzstraße

Das Containerdorf in der zweigeschossigen Planvariante

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