Letzte Station im St. Vinzenz-Hospital kernsaniert

Die letzte umfangreiche Modernisierungsmaßnahme im St. Vinzenz-Hospital  ist nun erfolgreich abgeschlossen. Mit der Eröffnung der Station 6 bietet der Standort Rhede jetzt allen Patientinnen und Patienten eine psychiatrische Versorgung auf dem höchsten Niveau. Die Stationssanierungen und Gebäudeerweiterungen der letzten Jahre waren unter anderem notwendig geworden, um schrittweise die vom Land bewilligte Bettenerweiterung auf insgesamt 125 stationäre und 45 teilstationäre Plätze umzusetzen. Außerdem wird das medizinische Angebot des St. Vinzenz-Hospitals im Hinblick auf die Bereiche Psychosomatik und Gerontopsychiatrie weiterentwickelt. Die Inbetriebnahme der neuen Station 6 ist bereits ab Februar geplant.

„Die Inbetriebnahme der Station 6 ist ein Meilenstein, denn sie symbolisiert den Abschluss aller Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen am Standort Rhede“, freut sich Simon Terbrack, Kaufmännischer Direktor und Prokurist im St. Agnes-Hospital Bocholt-Rhede, und ergänzt: „ Wir haben damit nicht nur Platz für ein erweitertes Leistungsangebot und mehr Patienten geschaffen, sondern wir können unseren Patientinnen und Patienten auch mehr Komfort und ein freundliches, modernes Ambiente für Ihre Genesung bieten.“

Auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich verbessert – alle Therapiezimmer sind baulich und konzeptionell ab sofort auf dem neuesten Stand. Insgesamt bietet die modernisierte Station 6 Platz für 16 Betten in 6 Doppel- und 4 Einzelzimmern. Demnach ist die Erweiterung auf 125 stationäre Patientenbetten und 45 teilstationäre Plätze nun vollständig umgesetzt.

Besonders erfreulich: Die Bauzeit von rund 10 Monaten konnte trotz der besonderen Herausforderungen, die die aktuelle Pandemie-Lage mit sich bringt, erfolgreich eingehalten werden. Dafür musste das Team um den Technischen Leiter, Maik Vering, im wahrsten Sinne des Wortes „Schwerstarbeit“ leisten, wie ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht. So wurden nicht nur 8,5 Kilometer Kabel und 2,5 Kilometer Rohrleitungen verlegt, 250 Leuchten und 650 Unterputzdosen eingebaut, sondern auch Möbel mit einem Gesamtgewicht von ca. 8 Tonnen fest verbaut. Die Modernisierungsmaßnahme der Station 6 kostete rund 1 Mio. Euro.

Hintergrund:
In der insgesamt 14 Jahre dauernden Bau- und Modernisierungsphase im und am St. Vinzenz-Hospital Rhede wurden weitestgehend alle Bereiche und Stationen neu gebaut, modernisiert oder vergrößert. So entstand die neue Tagesklinik, eine neue Ergotherapie, eine Erweiterung der Physiotherapie, eine neue Cafeteria und sämtliche Stationen wurden sukzessive saniert. Weitere Bereiche, wie die hell und freundlich gestaltete Pforte sowie ein zusätzlicher Parkplatz mit 47 neuen Stellplätzen, wurden geschaffen. Darüber hinaus durfte sich das St. Vinzenz-Hospital auch darüber freuen, dass sich Anfang Oktober 2020 im Erweiterungsbau das Ärztezentrum-Rhede (ehemals Praxisgemeinschaft Geutingshof) etablierte.

Pressefoto:
Freuen sich über die Inbetriebnahme der modernen und großzügig gestalteten Räumlichkeiten der Station 6, auf der ab morgen psychotherapeutisch begleitete Patientinnen und Patienten einziehen: Stationsleitung Elke Bauhaus und Chefarzt Dr. Kai Schmidt. Aufgrund dieser Inbetriebnahme kann jetzt auch der gerontopsychiatrische Schwerpunkt weiter ausgebaut werden – mit einem Stationsumzug auf die Station 2a/b und einer Bettenerweiterung von 16 auf 32 Plätze.

Quelle: Klinikum Westmünsterland

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