Mangen läutet nach Treffen mit FDP-Chef Dürr heiße Wahlkampfphase ein

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Ein Besuch des neuen FDP-Bundesvorsitzenden Christian Dürr in Bocholt ist Anlass für Christian Mangen, die heiße Wahlkampfphase einzuläuten. Der Bürgermeisterkandidat der SPD, der Stadtpartei und der Liberalen weiß, dass er spät dran ist, nimmt es aber gelassen. „Wenn man zu dritt ist, muss man sich eben mehr abstimmen, und das braucht nun mal Zeit. Aber die Stimmung ist sehr gut, und wir legen jetzt los“, meint der 53-Jährige.

Das Gespräch mit dem Parteichef aus Berlin ist locker. Mit dabei ist der Bocholter FDP-Fraktionschef Burkhard Henneken. Dürr fordert Reformen in Deutschland: „Es gibt viele gute Ideen. Aber es fehlt der Mut, sie auch umzusetzen“, meint er. Als Beispiel nennt der Nachfolger von Christian Lindner die Lösung für die Probleme der Kommunen. Diese seien in den vergangenen Jahren so sehr mit Aufgaben überlastet worden und hätten sehr viel zusätzliches Personal einstellen müssen, was sie finanziell extrem belaste, so Dürr. „Wenn man ihnen helfen will, reicht es nicht, etwas mehr Geld zu geben. Man muss die Aufgaben abschaffen“, erklärt der 48-Jährige.

Dann muss Dürr auch schon wieder weiter nach Borken. Der FDP-Chef will sich engagiert im NRW-Kommunalwahlkampf einsetzen, um die angeschlagene Partei von der Basis aus zu stärken. Ihm ist wichtig, dass die Liberalen in der Fläche präsent sind. Deshalb verzichtet er auf großes Tamtam mit viel Publikum und trifft sich lieber mit verantwortlichen Liberalen vor Ort.

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